Oracle Aktie: Historische Zahlen
Der Softwarekonzern verzeichnet das beste Ergebnis seit 15 Jahren, angetrieben durch ein stark wachsendes Cloud-Geschäft. Trotz hoher Schulden bewerten Analysten die Lage nun positiver.

- Umsatz und Gewinn wachsen um über 20 Prozent
- Cloud-Infrastruktur verzeichnet 84 Prozent Umsatzplus
- Umsatzprognose für 2027 auf 90 Milliarden angehoben
- Mehrere Banken stufen Aktie nach Zahlen positiv ein
Nach einem monatelangen Abwärtstrend meldet sich Oracle mit dem stärksten Quartalsergebnis seit über 15 Jahren zurück. Während der Markt zuletzt wegen hoher Schulden und teurer KI-Investitionen skeptisch war, liefert der Softwarekonzern nun handfeste Beweise für eine funktionierende Strategie. Ein rasant wachsendes Cloud-Geschäft und prall gefüllte Auftragsbücher sorgen für eine Neubewertung der Lage.
Cloud-Infrastruktur als Wachstumsmotor
Im dritten Geschäftsquartal 2026 übertraf das Unternehmen die Erwartungen der Wall Street deutlich. Erstmals seit eineinhalb Jahrzehnten wuchsen sowohl der Umsatz als auch der bereinigte Gewinn pro Aktie um mindestens 20 Prozent. Verantwortlich für diesen Schub ist in erster Linie die Cloud-Infrastruktur. Dieser Bereich verzeichnete ein Umsatzplus von 84 Prozent, angetrieben durch den enormen Bedarf an Rechenleistung für Künstliche Intelligenz. Die noch nicht abgerechneten Auftragsbestände vervierfachten sich auf 553 Milliarden US-Dollar.
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Umbau und optimistische Prognosen
Parallel zu den starken operativen Zahlen baut das Management den Konzern intern um. Durch den Einsatz von KI-Tools zur Code-Generierung plant Oracle den Abbau von 12 bis 18 Prozent der Belegschaft, was bis zu 30.000 Stellen betrifft. Diese Effizienzsteigerung soll die Liquidität schonen. Gleichzeitig blickt das Unternehmen zuversichtlich in die Zukunft und hob die Umsatzprognose für das Geschäftsjahr 2027 auf 90 Milliarden US-Dollar an. Analysten hatten im Vorfeld lediglich mit 86,6 Milliarden US-Dollar gerechnet.
Schuldenberg trifft auf Analystenlob
Trotz der Erfolge bleiben finanzielle Herausforderungen bestehen. Der Aufbau der teuren KI-Infrastruktur drückt den freien Cashflow auf minus 24,7 Milliarden US-Dollar auf Zwölf-Monats-Sicht. Zudem wuchs der Schuldenberg zuletzt auf über 108 Milliarden US-Dollar an. Mehrere Investmentbanken bewerten das verbesserte Chance-Risiko-Verhältnis nach den jüngsten Kursverlusten dennoch positiv und passten ihre Einschätzungen an:
- JPMorgan: Hochstufung auf „Overweight“ mit Kursziel 210 US-Dollar
- Barclays: Kurszielerhöhung auf 240 US-Dollar
Aktuell notiert der Titel bei 136,90 Euro und damit noch immer rund 51 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Die hohe Nachfrage nach KI-Rechenleistung übersteigt derzeit das Angebot, was Oracle eine starke Marktposition sichert. Aktionäre partizipieren an dieser operativen Entwicklung durch eine Quartalsdividende von 0,50 US-Dollar, die am 24. April 2026 ausgezahlt wird.
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