Orsted Aktie: 9,5 Milliarden Kronen EBITDA im ersten Quartal
Orsted steigert operativen Gewinn dank 27 Prozent mehr Offshore-Strom. Neubauten und starke Winde beflügeln das erste Quartal 2026.

- EBITDA steigt um elf Prozent
- Offshore-Stromproduktion wächst um 27%
- Neue Windparks liefern erste Erträge
- Konzern bestätigt Jahresziele für 2026
Orsted liefert zum Jahresauftakt 2026 ein starkes Signal an den Markt. Während die Branche mit hohen Zinsen und Lieferketten ringt, profitiert der dänische Windriese von einer massiv gesteigerten Stromproduktion auf hoher See.
Das operative Ergebnis (EBITDA) vor Partnerschaften kletterte im ersten Quartal um elf Prozent auf 9,5 Milliarden Dänische Kronen. Besonders das Kerngeschäft mit Offshore-Windparks erwies sich als Wachstumsmotor. Der Gewinnbeitrag in diesem Segment stieg deutlich auf 7,5 Milliarden Kronen.
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Operative Stärke auf See
Ein Zuwachs der Offshore-Stromerzeugung um 27 Prozent im Vergleich zum Vorjahr trieb die Bilanz. Neue Projekte wie Borkum Riffgrund 3 und Greater Changhua 4 lieferten erste signifikante Beiträge. Parallel dazu spielten Orsted überdurchschnittlich hohe Windgeschwindigkeiten in die Karten.
Unterm Strich blieb ein Quartalsgewinn von 2,6 Milliarden Kronen stehen. Allerdings sank die bereinigte Kapitalrendite (ROCE) auf 8,6 Prozent, nachdem sie im Vorjahr noch bei 10,2 Prozent gelegen hatte. Der Rückgang resultiert primär aus dem gestiegenen eingesetzten Kapital für laufende Großprojekte.
Rendite und Ausblick
Die Nettoverschuldung stieg im Berichtszeitraum leicht auf 21,3 Milliarden Kronen an. Dennoch verfügt der Konzern über ein massives Liquiditätspolster von mehr als 115 Milliarden Kronen. CEO Rasmus Errboe sieht das Unternehmen für die kommenden Monate gut gerüstet.
Für das Gesamtjahr 2026 hält der Vorstand an seinen Zielen fest. Das EBITDA soll über 28 Milliarden Kronen liegen. Die geplanten Bruttoinvestitionen beziffert das Management auf 50 bis 55 Milliarden Kronen.
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