Orsted Aktie: US-Verfahren entscheidet

Ein Gerichtstermin in Washington D.C. entscheidet über die Zukunft zentraler US-Offshore-Windprojekte von Orsted, die durch behördliche Baustopps blockiert sind und die Aktie belasten.

Die Kernpunkte:
  • Gerichtliche Anhörung zu Baustopps für Windparks
  • Milliardeninvestitionen in zwei Projekte betroffen
  • Aktie leidet unter rechtlicher Unsicherheit
  • Hoher Fertigstellungsgrad der Anlagen

Orsted steht in den USA vor einer entscheidenden juristischen Wegmarke. Im Fokus stehen große Offshore-Windprojekte, deren Zukunft von einem Gerichtstermin in Washington D.C. abhängt. Die Unsicherheit rund um diese Verfahren belastet die Aktie und wirft die Frage auf, wie belastbar das US-Engagement des Konzerns ist.

Gerichtstermin in Washington

Heute findet in Washington D.C. eine Anhörung statt, die für zentrale US-Projekte von Orsted wegweisend ist. Das Unternehmen geht juristisch gegen das US-Innenministerium vor, das Pachtverträge für große Offshore-Windparks ausgesetzt hat.

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Konkret richtet sich die Klage gegen sogenannte Stop-Work-Orders, die Projekte in einem weit fortgeschrittenen Stadium betreffen. Die Behörden hatten die Maßnahmen mit nationalen Sicherheitsbedenken begründet. Orsted hält diese Begründung für unbegründet und rechtswidrig und versucht, die Anordnungen gerichtlich aufheben zu lassen.

Der Ausgang der Anhörung ist für die betroffenen Anlagen zentral, da er über den weiteren Baufortschritt und die Nutzung der bereits gebundenen Mittel mitentscheiden dürfte.

Milliardenprojekte auf dem Prüfstand

Die wirtschaftliche Dimension der Auseinandersetzung ist beträchtlich. Betroffen sind unter anderem die Offshore-Windparks Revolution Wind und Sunrise Wind, in die bereits Milliardenbeträge geflossen sind und die sich in kritischen Bauphasen befinden.

Orsted betont den hohen Fertigstellungsgrad und will sowohl seine Investitionen als auch bestehende Verträge absichern.

  • Revolution Wind: Der Projektfortschritt liegt bei knapp 90 %.
  • Sunrise Wind: Rund 45 % der Bauarbeiten sind abgeschlossen.
  • Rechtliche Schritte: Orsted beantragt eine einstweilige Verfügung gegen die im Dezember 2025 verhängten Stop-Work-Orders.
  • Wirtschaftliche Bedeutung: Die Anlagen sollen Strom für Hunderttausende Haushalte liefern und haben bereits Tausende gewerkschaftlich organisierte Arbeitsplätze geschaffen.

Weitere Verzögerungen könnten zusätzliche Kosten auslösen und die Wirtschaftlichkeit der Projekte deutlich beeinträchtigen.

Aktie im Spannungsfeld der Unsicherheit

Die juristische Hängepartie in den USA setzt die Orsted-Aktie spürbar unter Druck. Der Streit mit der US-Regierung über die Offshore-Windprojekte ist derzeit der wesentliche Faktor für die Einschätzung der künftigen Ertragskraft und Zeitpläne dieser Anlagen.

Hinzu kommt, dass das Unternehmen bereits zuvor mit gestiegenen Kosten im Offshore-Windgeschäft zu kämpfen hatte. Vor diesem Hintergrund ist die Klärung der Rechtslage in den USA ein wichtiger Baustein, um die mittelfristige Planungssicherheit und das Vertrauen der Investoren wieder zu festigen.

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