Ørsted Aktie: Zahlen überzeugen

Der dänische Offshore-Wind-Riese Ørsted hat seinen Jahresbericht für 2025 vorgelegt – und die Zahlen liegen im Rahmen der Prognosen. Während das Unternehmen seine Bilanz stabilisiert und die Verschuldung deutlich reduziert hat, nimmt auch der Projekthochlauf Fahrt auf. Für 2026 stellt Ørsted ein höheres Ergebnis in Aussicht.

Solide Jahresbilanz trotz Gegenwind

Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte 2025 rund 25,1 Milliarden Dänische Kronen – ohne Einmaleffekte aus neuen Partnerschaften und Stornierungsgebühren. Damit bewegte sich Ørsted innerhalb der angekündigten Spanne von 24 bis 27 Milliarden Kronen. Unter dem Strich stand ein Nettogewinn von 3,2 Milliarden Kronen.

Die Stromerzeugung aus Offshore-Wind legte um 6 Prozent gegenüber 2024 zu. Bemerkenswert: Das Plus gelang trotz schwächerer Windverhältnisse – höhere Verfügbarkeitsraten und neue Kapazitäten kompensierten die Naturbedingungen.

Kapitalstruktur gestärkt

Einen Schwerpunkt legte Ørsted 2025 auf die finanzielle Neuaufstellung. Die Kapitalerhöhung brachte brutto rund 60 Milliarden Kronen ein. Zusätzlich verkaufte das Unternehmen Anteile an Projekten wie Hornsea 3 (Großbritannien), Greater Changhua 2 (Taiwan) und dem europäischen Onshore-Geschäft – zusammen etwa 46 Milliarden Kronen. Die Nettoverschuldung sank dadurch spürbar.

Ausblick: Höheres Ergebnis und Dividenden-Comeback

Für 2026 peilt Ørsted ein EBITDA von über 28 Milliarden Kronen an. Die Bruttoinvestitionen sollen zwischen 50 und 55 Milliarden Kronen liegen. Zudem plant das Management, die ausgesetzte Dividende für das Geschäftsjahr 2026 wieder einzuführen.

In den USA geht es bei den Projekten Revolution Wind und Sunrise Wind nach juristischen Zwischenerfolgen weiter. Anfang 2026 erlaubten einstweilige Verfügungen die Wiederaufnahme der Bauarbeiten, während Klagen noch laufen. Insgesamt arbeitet Ørsted an einer Pipeline von 8,1 Gigawatt im Bau.

Branchenwende im Hintergrund

Die Zahlen fallen in eine Phase, in der erneuerbare Energien 2026 erstmals Kohle als größte Stromquelle weltweit ablösen dürften. Trotz regulatorischer Hürden in einzelnen Märkten bleibt der Ausbau von Wind- und Solarkapazitäten robust – getrieben von Industriepolitik, Energiesicherheit und steigendem Strombedarf.

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