Orsted: BofA setzt Ziel auf DKK 180

Der dänische Windkraftkonzern Orsted verzeichnet Kursverluste vor dem anstehenden Quartalsbericht. Analysten beobachten die Profitabilität und rechtliche Hürden in den USA.

Die Kernpunkte:
  • Aktie verliert elf Prozent in vier Wochen
  • Fokus auf operative Gewinnentwicklung
  • Rechtsstreitigkeiten um US-Projekt Revolution Wind
  • Charttechnische Unterstützung bei 160 Kronen

Europas Ruf nach Energieunabhängigkeit wird lauter. Davon profitiert die Offshore-Windkraft. Bei Orsted spiegelt der Aktienkurs diese Aussichten derzeit nicht wider. Im Gegenteil. Die Papiere haben in den vergangenen vier Wochen rund elf Prozent an Wert verloren. Nun rückt der Zwischenbericht für das erste Quartal im Mai in den Mittelpunkt.

Blick auf die Profitabilität

Analysten blicken gespannt auf die operative Gewinnentwicklung. Im vergangenen Geschäftsjahr erreichte der Konzern hier 25,1 Milliarden dänische Kronen. BofA Global Research bewertet die Aktie aktuell mit „Buy“. Die Experten sehen das Kursziel bei 180 Kronen. Sie rechnen mit attraktiven freien Cashflows. Voraussetzung dafür ist, dass die im Bau befindlichen Offshore-Windparks den regulären Betrieb aufnehmen.

Gegenwind in Nordamerika

Das makroökonomische Umfeld in Europa stützt das Geschäftsmodell. Geopolitische Spannungen im Nahen Osten beschleunigen den Ausbau der Windkraftinfrastruktur. Auf der anderen Seite des Atlantiks kämpft Orsted mit juristischen Hürden. Das Unternehmen muss die Aussetzung mehrerer US-Pachtverträge bewältigen. Besonders das Projekt Revolution Wind bereitet Kopfzerbrechen. Der Milliardenbau steht kurz vor der Fertigstellung. Aktuelle Rechtsstreitigkeiten belasten hier das operative Geschäft.

Charttechnisch nähert sich die Aktie einer wichtigen Marke. Am Freitag schloss das Papier bei 161,20 Kronen. Fällt der Kurs unter die Unterstützung bei 160 Kronen, drohen weitere Abgaben. Im Mai präsentiert das Management die Zahlen für das erste Quartal. Danach folgen Roadshows und eine große Branchenkonferenz in London. Ein positiver Ausblick auf diesen Veranstaltungen könnte den aktuellen Abwärtstrend stoppen.

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