Ørsted: Jahresprognose hält nach starkem Quartal

Ørsted steigert das Quartals-EBITDA um 72 Prozent und reduziert den Investitionsrahmen für 2026 auf 45 bis 50 Milliarden DKK.

Die Kernpunkte:
  • Quartals-EBITDA wächst um 72 Prozent
  • Neunmonats-EBITDA steigt um 19 Prozent
  • Jahresprognose von über 28 Milliarden DKK bestätigt
  • Vier Analysehäuser erhöhen ihre Kursziele

Ørsteds am Donnerstag veröffentlichte Quartalszahlen dürften der wichtigste Treiber des jüngsten Kursanstiegs gewesen sein. Das Unternehmen meldete für das dritte Quartal 2026 ein EBITDA ohne neue Partnerschaften und Stornierungsgebühren von 5,26 Milliarden DKK, ein Plus von 72% gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Die Aktie stieg gestern um 2,0%.

Ergebniswachstum und bestätigter Jahresausblick

Für die ersten neun Monate 2026 bezifferte Ørsted das EBITDA auf derselben Berechnungsbasis auf 20,2 Milliarden DKK. Damit lag das Ergebnis nach Unternehmensangaben um 19% über dem entsprechenden Vorjahreswert.

Die Prognose für das Gesamtjahr 2026 bestätigte Ørsted bei einem EBITDA von mehr als 28 Milliarden DKK. Auch dieser Ausblick schließt neue Partnerschaften und Stornierungsgebühren aus.

Bei den erwarteten Bruttoinvestitionen senkte das Unternehmen am Donnerstag dagegen den Rahmen auf 45–50 Milliarden DKK. Als Grund nannte Ørsted veränderte Zahlungszeitpunkte. Zuvor hatte die Planung bei 50–55 Milliarden DKK gelegen.

Höhere Kursziele nach den Zahlen

Medienberichten zufolge erhöhte Morgan Stanley gestern das Kursziel von 220 DKK auf 230 DKK und bestätigte die Kaufempfehlung. Die Analysten änderten damit zwar ihre Zielmarke, nicht aber ihre Einstufung der Aktie.

Goldman Sachs hob das Kursziel gestern ebenfalls an, von 155 DKK auf 160 DKK. Anders als Morgan Stanley bestätigte das Haus jedoch seine Halteempfehlung.

Zwei weitere Analysehäuser erhöhten gestern ebenfalls ihre Kursziele; die neuen Zielmarken lagen bei 155 DKK und 215 DKK. Dabei blieb es jeweils bei den bisherigen Empfehlungen: Ein Haus riet weiter zum Halten, das andere weiterhin zum Kauf. Damit gingen die höheren Zielmarken bei allen vier gemeldeten Analystenaktionen mit unveränderten Einstufungen einher.

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