Osram: Ohne neue Impulse wird das nichts

Obwohl der Lichtspezialist Osram bei seiner Vorlage der Q3-Zahlen eine deutliche Schwäche offenbarte, konnte sich die Aktie gut schlagen. Was vor allem an zwei Punkten lag. Zum einen fielen die Quartalszahlen nicht so schlecht aus wie befürchtet.

Zum anderen sorgt der Plan des Unternehmens, seine Leuchtengeschäft zu verkaufen, nach wie vor für die Hoffnung, dass sich das operative Ergebnis des Unternehmens in absehbarer Zeit wesentlich positiver darstellt. Jedoch:

Osram im Seitwärtstrend

Solch eine Ausgangsbasis erfordert auch immer viel Geduld von den Anlegern. Und da scheint es derzeit eher zu mangeln. Zumindest zeigte die jüngste Entwicklung der Aktie deutliche Ermüdungserscheinungen. Seit mittlerweile rund drei Wochen geht es für den Wert eher seitwärts. Aus charttechnischer Sicht kann man hier sicherlich noch als Pluspunkt verbuchen, dass im Zuge dieser Bewegung auch die 50-Tage-Linie durchbrochen werden konnte.

Drohen neue Tiefstände?

Allerdings scheint das eher zufällig geschehen zu sein und weniger ein Ausweis dafür zu werden, dass sich hier ein neues starkes Momentum ausbildet. Die Gefahr für die Aktie von Osram: Sollte hier nicht bald wieder ein freundlicheres Chartbild zu erkennen sein, drohen erneute Gewinnmitnahmen. Und die könnten die Aktie wieder auf das bisherige Tief bei rund 32 Euro führen. Ein Niveau, wo die Aktie vor dem jüngsten Test im Juli zuletzt Anfang 2015 lag.

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