Oxford Square Capital Aktie: 19 Prozent Minus in sieben Tagen
Die Aktie von Oxford Square Capital bricht ein, da die hohe Dividendenrendite den Nettoinventarwert schrumpfen lässt und Analysten zum Verkauf raten.

- NAV sinkt auf 1,32 Dollar
- Dividende übersteigt Ertragskraft
- Kurs verliert 19 Prozent in einer Woche
- Management gibt neue Aktien aus
Eine Dividendenrendite von über 33 Prozent klingt verlockend. Bei Oxford Square Capital ist sie das Problem — und der Hauptgrund, warum die Aktie des Business Development Company in den vergangenen Wochen regelrecht kollabiert ist.
NAV-Erosion als strukturelle Bremse
Der Nettoinventarwert je Aktie fiel im ersten Quartal 2026 auf 1,32 Dollar, nach 1,69 Dollar zum Jahresende 2025. Nettorealisierte Verluste von rund 30,7 Millionen Dollar drückten das operative Ergebnis um etwa 25,5 Millionen Dollar ins Minus. Das Nettoinvestitionseinkommen von rund 4,1 Millionen Dollar — etwa 0,05 Dollar je Aktie — deckt die laufenden Ausschüttungen bei Weitem nicht ab.
Das Kernproblem: Eine Dividendenrendite, die das tatsächliche Ertragsvermögen strukturell übersteigt, beschleunigt den NAV-Rückgang automatisch. Analysten stufen die Aktie als Verkauf ein und verweisen auf sinkende Portfoliorenditen sowie hohe Exponierung gegenüber Software-Beteiligungen und CLO-Eigenkapital als zusätzliche Risikofaktoren.
Technisches Bild ohne Erholungssignal
Der Kurs schloss die Woche bei 1,16 Euro — ein Minus von rund 19 Prozent in sieben Tagen und fast 28 Prozent im Monatsvergleich. Seit Jahresbeginn hat die Aktie knapp 22 Prozent verloren, auf Zwölfmonatssicht sogar 44 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch von 2,10 Euro liegt 45 Prozent entfernt, das Tief bei 1,10 Euro wurde erst vergangene Woche markiert.
Kurzfristige und langfristige gleitende Durchschnitte zeigen beide Verkaufssignale, der 200-Tage-Durchschnitt liegt bei 1,60 Euro — rund 28 Prozent über dem aktuellen Kurs. Auch das MACD-Signal auf Drei-Monatsbasis bleibt negativ. Erst ein nachhaltiger Anstieg über die Widerstandszonen bei 1,72 und 1,84 Dollar würde das technische Bild aufhellen.
Liquidität vorhanden, Druck bleibt
Oxford Square Capital verfügt über rund 40,9 Millionen Dollar in bar, was kurzfristig Spielraum lässt. Die Gesamtverbindlichkeiten belaufen sich auf etwa 155,6 Millionen Dollar. Über ein ATM-Programm wurden zuletzt rund 7,2 Millionen neue Aktien ausgegeben und netto etwa 12,3 Millionen Dollar eingenommen — ein Zeichen, dass das Management die Kapitalbasis stabilisieren will, aber auch eine Verwässerung für Bestandsaktionäre.
Der Vorstand hat Ausschüttungen von je 0,035 Dollar monatlich für Juli, August und September 2026 beschlossen. Die nächste Zahlung am 29. Mai wird zeigen, ob das Management an der aktuellen Ausschüttungshöhe festhält — oder ob eine Kürzung kommt, die den NAV-Verfall zumindest verlangsamen würde.
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