Oxford Square Capital Aktie: Wall Street Zen stuft auf Sell herab

Neue Skepsis nach Quartalszahlen

Oxford Square Capital startet mit frischem Gegenwind in die neue Handelswoche. Ein Analyst hat die Aktie nach den jüngsten Quartalszahlen zwar nicht mehr so hart wie zuvor bewertet, bleibt aber weiter klar skeptisch.

Wall Street Zen stufte den Wert von „strong sell“ auf „sell“ hoch. Das klingt nach einer leichten Entspannung, ändert aber wenig am Gesamtbild: Auch im Konsens der beobachteten Analysten bleibt es bei einer Verkaufsempfehlung. Weiss Ratings hält ebenfalls an einem „sell (d+)“ fest.

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Quartal mit Enttäuschungseffekt

Der Anlass für die Neubewertung liegt im ersten Quartal. Oxford Square meldete einen Gewinn je Aktie von 0,05 Dollar und blieb damit unter der Erwartung von 0,06 Dollar. Beim Umsatz fiel das Bild noch schwächer aus: Statt der erwarteten 9,84 Millionen Dollar wies das Unternehmen minus 23,52 Millionen Dollar aus.

Solche Zahlen sind für einen Income-Wert besonders heikel. Denn bei Oxford Square dreht sich ein großer Teil der Diskussion um die Nachhaltigkeit der Ausschüttungen und die Zusammensetzung des Portfolios. Genau dort sehen Marktteilnehmer seit Längerem den kritischen Punkt.

Aktie bleibt unter Druck

Am Freitag schloss die Aktie bei 1,44 Euro und gab 3,68 Prozent nach. Auf Sicht von sieben Tagen steht ein Minus von 8,57 Prozent, über zwölf Monate summiert sich der Rückgang auf 35,28 Prozent. Der Titel notiert damit auch deutlich unter dem 200-Tage-Durchschnitt von 1,62 Euro.

Kurzfristig wirkt das Bild zwar nicht völlig überverkauft. Der RSI liegt bei 60 Punkten. Trotzdem bleibt der technische Eindruck schwach, zumal die Aktie seit dem Hoch bei 2,23 Euro klar zurückgekommen ist und sich nur knapp über dem Jahrestief von 1,34 Euro hält.

Was den Markt weiter beschäftigt

Für den Markt sind bei Oxford Square vor allem zwei Punkte entscheidend: der Nettoinventarwert und die Deckung der Ausschüttungen. Beides wird bei Business Development Companies besonders genau beobachtet, weil daraus Rückschlüsse auf die Qualität des Ertragsmodells entstehen.

Neue Unternehmensmeldungen oder regulatorische Schritte stehen in der kommenden Woche nicht an. Die nächste Bewegung dürfte daher vor allem davon abhängen, ob sich die Stimmung nach der Analystenabstufung stabilisiert oder der schwache Quartalseindruck weiter auf dem Kurs lastet.

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