Palantir Aktie: Beliebtheit steigt

Palantirs Aktie gewinnt durch Spekulationen über einen Softwareeinsatz in Venezuela und deutliche Kurszielanhebungen von Truist und Bank of America an Dynamik.

Die Kernpunkte:
  • Spekulationen über Palantir-Software bei Venezuela-Operation
  • Truist und Bank of America erhöhen Kursziele deutlich
  • Starkes Umsatzwachstum durch KI-Plattform AIP
  • Ergebnisse für Q4 2025 stehen Anfang Februar an

Palantir Technologies steht erneut im Fokus – diesmal wegen Spekulationen über die Rolle der Analysesoftware bei einem US-Militäreinsatz in Venezuela. Die Aktie legte in den vergangenen Tagen spürbar zu und notiert aktuell bei rund 181 Dollar. Doch die Rally speist sich nicht nur aus Gerüchten: Zwei große Investmentbanken haben ihre Einschätzung deutlich nach oben geschraubt.

Venezuela-Einsatz befeuert Fantasie

Der jüngste Kursanstieg – zeitweise über drei Prozent diese Woche – geht vor allem auf Berichte zurück, wonach Palantirs Software bei einer kürzlich durchgeführten Operation in Venezuela zum Einsatz gekommen sein soll. Konkret wird über den Einsatz der Plattformen Gotham oder AIP (Artificial Intelligence Platform) spekuliert. Eine offizielle Bestätigung des Unternehmens steht aus.

Solche Meldungen sind für Palantir nichts Neues – und historisch ein verlässlicher Kurstreiber. Die enge Verzahnung mit US-Regierungsbehörden gilt als Kernelement der Unternehmensstory. Ein massiver Auftrag des US-Heeres über 10 Milliarden Dollar im Juli 2025 untermauert diese Position.

Analysten erhöhen Kursziele deutlich

Parallel zur geopolitischen Spekulation gibt es handfeste Signale von der Wall Street. Truist Securities startete diese Woche die Coverage mit “Buy” und einem Kursziel von 223 Dollar. Die Begründung: Palantir sei ein erstklassiges KI-Asset mit einem einzigartigen Finanzprofil, das die hohe Bewertung rechtfertige.

Noch optimistischer zeigt sich die Bank of America, die ihr Kursziel auf 255 Dollar angehoben haben soll. Beide Institute setzen darauf, dass Palantir seine Wachstumsdynamik auch 2026 aufrechterhalten kann.

Ein indirektes Vertrauensvotum kommt vom Wettbewerb: Accenture gab am Mittwoch die Übernahme von Faculty bekannt, einem britischen KI-Unternehmen und direkten Palantir-Konkurrenten. Die Konsolidierung im Markt für Enterprise-KI zeigt, wie stark die Nachfrage nach solchen Systemen ist – und wie wertvoll Palantirs etablierte Infrastruktur geworden ist.

Starkes Wachstum, hohe Erwartungen

Die aktuelle Bewertung fußt auf einem explosiven Jahr 2025: Die Aktie legte um rund 135 Prozent zu, getrieben von der rasanten Verbreitung der KI-Plattform AIP im kommerziellen Sektor. Im dritten Quartal 2025 erzielte Palantir einen Umsatz von 1,18 Milliarden Dollar – ein Plus von 63 Prozent zum Vorjahr und über den Erwartungen.

Besonders beeindruckend: Die US-Geschäftskunden steigerten ihre Ausgaben um 121 Prozent. Damit emanzipiert sich Palantir zunehmend von seiner reinen Abhängigkeit vom Regierungsgeschäft, das aber weiterhin das Fundament bildet.

Die Kehrseite dieser Erfolgsgeschichte ist die hohe Bewertung, die das Unternehmen anfällig für Rückschläge macht. Kritische Stimmen warnen vor Volatilität, sollten die Wachstumsraten nachlassen.

Anfang Februar folgen die Zahlen zum vierten Quartal. Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von etwa 23 Cent bei einem Umsatz von 1,34 Milliarden Dollar. Entscheidend wird sein, ob die kommerziellen AIP-Bootcamps weiterhin in substanzielle Verträge münden. Technisch hält sich die Aktie über dem 50-Tage-Durchschnitt, steht aber vor Widerständen um 184 Dollar.

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