Palantir Aktie: Ein Warnruf!

Palantir übertrifft Umsatz- und Gewinnerwartungen deutlich und kündigt eine strategische KI-Partnerschaft im Gesundheitswesen an, während die Aktie unter deutlichem Verkaufsdruck steht.

Die Kernpunkte:
  • Umsatz und Gewinn übertreffen Analystenschätzungen
  • Ausblick für 2026 zeigt weiteres starkes Wachstum
  • Neue strategische KI-Partnerschaft im Healthcare-Sektor
  • Aktienkurs verzeichnet deutliche Verluste trotz guter Zahlen

Palantir liefert starkes Wachstum – und setzt kurz darauf mit einem neuen Healthcare-Deal noch einen strategischen Akzent. Trotzdem bleibt die Aktie ein Spielball der Stimmung. Warum prallt gute Nachricht hier so schnell auf Gewinnmitnahmen?

Zahlen, die Wall Street schlagen

Am 2. Februar legte Palantir die Zahlen für das vierte Quartal 2025 vor – und übertraf die Erwartungen bei den zentralen Kennziffern. Der Umsatz lag bei 1,41 Milliarden US-Dollar (erwartet: 1,33 Milliarden), der bereinigte Gewinn je Aktie bei 0,25 US-Dollar (erwartet: 0,23).

Auffällig ist vor allem die Dynamik: Gegenüber dem Vorjahresquartal wuchs der Umsatz um 70%. Unterm Strich meldete das Unternehmen 609 Millionen US-Dollar Nettogewinn – eine Marge von 43%. Auch im US-Kommerzgeschäft zog das Tempo stark an: Der Umsatz stieg dort um 137%, der Deal-Wert im Bestand kletterte um 145% auf 4,38 Milliarden US-Dollar.

Die wichtigsten Q4-Fakten im Überblick:
– Umsatz: 1,41 Mrd. USD (+70% YoY)
– Bereinigtes EPS: 0,25 USD
– Nettogewinn: 609 Mio. USD (43% Marge)
– Adjusted Free Cash Flow: 791 Mio. USD
– US Commercial: +137% Umsatzwachstum YoY

Cashflow als Rückenwind

Nicht nur Wachstum, auch die Cash-Generierung fällt kräftig aus. Palantir meldete einen operativen Cashflow von 777 Millionen US-Dollar (55% Marge) sowie einen bereinigten Free Cash Flow von 791 Millionen US-Dollar (56% Marge). Dazu kommt eine sehr komfortable Liquiditätsposition: 7,2 Milliarden US-Dollar in Cash, Cash-Äquivalenten und kurzfristigen US-Staatsanleihen.

Diese Kombination aus Wachstum und Profitabilität unterstreicht auch die „Rule of 40“-Kennzahl: Palantir bezifferte den Score auf 127% – also weit oberhalb der oft zitierten 40%-Marke.

2026-Ausblick und Healthcare-Partnerschaft

Noch stärker als das Quartal selbst wirkte die Prognose: Für das erste Quartal 2026 stellt das Management 1,532 bis 1,536 Milliarden US-Dollar Umsatz in Aussicht (FactSet-Schätzung: 1,32 Milliarden). Für das Gesamtjahr 2026 erwartet Palantir 7,182 bis 7,198 Milliarden US-Dollar (FactSet: 6,22 Milliarden). Daraus ergibt sich ein impliziertes Umsatzwachstum von 61% – plus eine Free-Cashflow-Guidance von 3,925 bis 4,125 Milliarden US-Dollar (bereinigt).

Nur wenige Tage später, am 5. Februar, folgte die nächste Nachricht: Cognizant kündigte eine strategische Partnerschaft an, um Palantir Foundry und die AI Platform (AIP) in das TriZetto-Healthcare-Geschäft zu integrieren. Ziel ist eine KI-getriebene Modernisierung in stark regulierten Umgebungen – nicht nur in Healthcare, sondern perspektivisch auch in weiteren Branchen.

An der Börse kommt das Bild dennoch gemischt an: Trotz der operativ starken Signale steht der Kurs zuletzt klar unter Druck – in den vergangenen 30 Tagen liegt die Aktie mit -34,80% im Minus.

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