Palantir Aktie: Golden Dome als Wachstumstreiber
Palantir entwickelt mit Anduril die Software für das US-Raketenabwehrsystem Golden Dome, ein Projekt mit geschätzten Kosten von 185 Milliarden Dollar. Analysten sehen dadurch signifikante Einnahmen für das Unternehmen.

- Software-Entwicklung für US-Raketenabwehrsystem Golden Dome
- Projektkosten von 185 Milliarden Dollar in erster Phase
- Maven Smart System als zentrales Pentagon-System
- Analysten prognostizieren Milliarden-Einnahmen bis 2028
Das US-Verteidigungsministerium setzt bei einem der größten Rüstungsprojekte der jüngeren Geschichte auf Palantir. Gemeinsam mit Anduril Industries entwickelt das Unternehmen die Softwarearchitektur für das Raketenabwehrsystem „Golden Dome“ – und die Dimensionen dieses Projekts sind beeindruckend.
Allein die erste Phase des Systems wird nach aktuellen Schätzungen rund 185 Milliarden Dollar kosten – das sind 50 Prozent mehr als der ursprünglich veranschlagte Betrag von 125 Milliarden Dollar. Präsident Trump hat angekündigt, diese Phase noch vor dem Ende seiner Amtszeit 2028 abschließen zu wollen.
Maven Smart System: Schlüsselrolle im Pentagon
Ebenfalls erst am 20. März erhielt Palantirs Maven Smart System vom Verteidigungsministerium offiziell den Status als zentrales System für die Gefechtsfeld-Führung und -Kontrolle. Das ist kein symbolischer Titel – er festigt die Position des Unternehmens als bevorzugter Technologiepartner für kritische Verteidigungsinfrastruktur.
Rosenblatt Securities zeigt sich entsprechend optimistisch und rechnet damit, dass der Golden-Dome-Auftrag Palantir über die erste Projektphase hinweg Einnahmen im Milliardenbereich bescheren könnte. Für den Zeitraum von 2026 bis 2028 prognostiziert das Analysehaus insgesamt 18,2 Milliarden Dollar an Staatseinnahmen – gegenüber dem Konsens der übrigen Analysten, der bei lediglich 13,6 Milliarden Dollar liegt. Das Kursziel bleibt bei 200 Dollar, die Einstufung bei „Kaufen“.
Weitere Partnerschaften stützen das Bild
Abseits der Verteidigung baut Palantir sein Netzwerk systematisch aus. Eine Kooperation mit Centrus Energy soll KI-gestützte Effizienzgewinne von bis zu 300 Millionen Dollar im Bereich der Urananreicherung ermöglichen. Hinzu kommt eine Partnerschaft mit Ondas Holdings und World View Enterprises für KI-gestützte Aufklärungslösungen – auch hier spielt die Verknüpfung von Sensortechnologie mit zentralisierter Datenverarbeitung die entscheidende Rolle.
Die Bewertung bleibt das zentrale Gesprächsthema rund um die Aktie. Bei einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund 247 und einer Marktkapitalisierung von etwa 370 Milliarden Dollar ist viel Wachstum bereits eingepreist. Rosenblatt sieht dennoch Aufwärtspotenzial – und 17 Analysten haben ihre Gewinnprognosen für die kommenden Quartale zuletzt nach oben korrigiert.
Ob die Bewertung langfristig gerechtfertigt ist, hängt maßgeblich davon ab, wie viel vom Golden-Dome-Volumen tatsächlich bei Palantir landet. Die Weichen dafür scheinen jedenfalls gestellt.
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