Palantir Aktie: Positiver Geschäftstrend

Palantir profitiert von neuen Regierungsaufträgen und einer starken Quartalsbilanz. Das Unternehmen verzeichnet ein Umsatzwachstum von 70% und erwartet für 2026 eine Steigerung um 61%.

Die Kernpunkte:
  • Neue Großaufträge im Verteidigungs- und IT-Bereich
  • Quartalsumsatz wächst um 70 Prozent
  • Management prognostiziert starkes Wachstum für 2026
  • Aktienkurs zeigt trotz positiver Nachrichten Schwäche

Palantir bekommt derzeit gleich von zwei Seiten Rückenwind: aus dem KI-Sektor und aus neuen Verträgen. Besonders die Mischung aus Verteidigung und Enterprise-IT sorgt dafür, dass Anleger dem Unternehmen wieder mehr Wachstum zutrauen. Doch wie nachhaltig ist dieser Schub?

Neue Deals: Defense trifft Enterprise

Ein zentraler Kurstreiber sind mehrere Kooperationen, die zuletzt bekannt wurden. Im Verteidigungsbereich arbeitet Palantir künftig mit GE Aerospace zusammen. Ziel ist eine KI-gestützte, digitale Logistik für die J85-Triebwerksflotte der US Air Force. Damit baut Palantir seine Stellung in der US-Verteidigungsinfrastruktur weiter aus – ein Bereich, der oft über lange Laufzeiten und hohe Budgets funktioniert.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Palantir?

Parallel dazu erweitert das Unternehmen seine kommerzielle Reichweite über eine neue Zusammenarbeit mit Rackspace Technology. Dabei sollen Foundry- und KI-Plattformen breiter bei Unternehmenskunden ausgerollt werden. Zusätzlich verweisen Berichte auf einen Software-Vertrag mit dem Department of Homeland Security im Umfang von rund 1 Milliarde US-Dollar. Obendrauf kommt eine wichtige formale Hürde: Palantir erhielt für seinen Federal-Cloud-Service die Department-of-Defense-Zertifizierung „Impact Level 6“, was den Einsatz in besonders sensiblen Umgebungen erleichtert.

Zahlen, die die Story stützen

Der Optimismus speist sich nicht nur aus Schlagzeilen, sondern auch aus harten Kennzahlen. Im jüngsten Quartal meldete Palantir einen Umsatz von 1,407 Milliarden US-Dollar – ein Plus von 70% gegenüber dem Vorjahr und über den Markterwartungen. Auffällig stark lief das US-Kommerzgeschäft, das um 137% wuchs.

Auch die Auftragsdynamik zog deutlich an: Der Total-Contract-Value der Bookings sprang um 138% auf 4,3 Milliarden US-Dollar. Gleichzeitig stieg die Net Dollar Retention auf 139% – ein Hinweis darauf, dass Bestandskunden ihre Ausgaben ausweiten. Für 2026 stellt das Management einen Umsatz von 7,182 bis 7,198 Milliarden US-Dollar in Aussicht, was einem Wachstum von 61% entsprechen würde. Die „Rule of 40“ (Umsatzwachstum plus operative Marge) erreichte laut den Angaben ein Rekordniveau von 127%.

KI-Stimmung als zusätzlicher Treiber

Hinzu kommt das Marktumfeld: Starke Ergebnisse von Nvidia haben die Erwartung befeuert, dass Unternehmen ihre KI-Investitionen weiter hochfahren. Die Logik dahinter: Wenn mehr Geld in Hardware fließt, steigt meist auch der Bedarf an Software, die Datenflüsse, Orchestrierung und Analysen im KI-Betrieb übernimmt – also genau jene Ebene, auf der Palantir seine Plattformen positioniert.

Am Aktienmarkt spiegelt sich die jüngste Schwäche trotzdem noch im größeren Bild: In den vergangenen 30 Tagen liegt der Kurs mit -17,57% klar im Minus.

In den kommenden Wochen dürfte entscheidend sein, ob aus den neuen Partnerschaften messbare Folgeaufträge und skalierbare Umsätze entstehen – und ob die angekündigte Wachstumsdynamik 2026 durch weitere Bookings und eine stabile Kundenbindung (Net Dollar Retention) untermauert wird.

Palantir-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Palantir-Analyse vom 26. Februar liefert die Antwort:

Die neusten Palantir-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Palantir-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 26. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

Palantir: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

Diskussion zu Palantir