Palantir Aktie: Zukunftsharmonie erreicht!
Das Pentagon schließt Anthropics KI aus, was Palantir zur Neuentwicklung zentraler Systeme zwingt. Trotz der Herausforderungen zeigen starke Quartalszahlen und Analysten-Kaufempfehlungen weiteres Potenzial.

- Pentagon setzt KI von Anthropic auf schwarze Liste
- Palantir muss Maven-Systeme mit alternativer KI ersetzen
- Umsatzwachstum von 70 Prozent im letzten Quartal
- Gründer Peter Thiel verkauft Aktien für 280 Millionen
Der KI-Spezialist Palantir gerät zwischen die Fronten: Die US-Regierung verbannt den KI-Anbieter Anthropic aus Verteidigungsprojekten – ausgerechnet jene Technologie, auf der zentrale Palantir-Systeme basieren. Während der Konzern Softwarekomponenten im Milliardenwert neu bauen muss, steigen die Kurse. Ein Widerspruch?
Erzwungener Umbau der Maven-Plattform
Das Pentagon hat Anthropic auf die schwarze Liste gesetzt und dessen Claude-KI als Risiko für die Lieferkette eingestuft. Das trifft Palantir direkt: Die Maven Smart Systems, eine Plattform für militärische Aufklärung und Zielerfassung, nutzt Claude-Code in zahlreichen Workflows. Verträge mit dem Verteidigungsministerium im Volumen von über einer Milliarde Dollar stehen auf dem Spiel.
Nach Informationen aus Unternehmenskreisen muss Palantir nun Teile seiner Software neu entwickeln und Claude durch alternative KI-Modelle ersetzen. Analysten von Piper Sandler warnen vor kurzfristigen Störungen, da Anthropic tief in militärischen und nachrichtendienstlichen Systemen verankert sei.
Der Konzern selbst äußert sich nicht zu seinen Plänen. Dabei macht die US-Regierung fast 60 Prozent des Umsatzes in den Vereinigten Staaten aus.
Wachstum trotz Turbulenzen
Die jüngsten Quartalszahlen zeigen, warum Investoren an Palantir festhalten: Der Umsatz im vierten Quartal 2025 kletterte um 70 Prozent auf 1,41 Milliarden Dollar. Besonders das US-Geschäft mit Unternehmen explodierte – plus 137 Prozent. Für 2026 prognostiziert das Management Erlöse von rund 7,19 Milliarden Dollar.
Analysten erwarten für das laufende Jahr ein Gewinnwachstum von 76 Prozent – weit über dem S&P-500-Durchschnitt von 14 Prozent. Der Markt für KI-Softwareplattformen soll bis 2033 mit 38 Prozent pro Jahr auf 251 Milliarden Dollar wachsen.
Doch die Bewertung bleibt umstritten. Das Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt bei 230 – fast zehnmal höher als beim S&P 500. Nach dem Rücksetzer von den November-Höchstständen um 30 Prozent haben Daiwa Securities und UBS ihre Einstufung auf „Kaufen“ angehoben, Kursziel jeweils 180 Dollar. Die Begründung: Der Risikoertrag sei nach der Korrektur attraktiver geworden.
Thiel verkauft für 280 Millionen Dollar
Während die Analystengemeinschaft diskutiert, meldeten Insider bedeutende Verkäufe. CEO Alexander Karp trennte sich am 20. Februar von 493.025 Aktien im Wert von 65,9 Millionen Dollar, um Steuerverpflichtungen zu decken. Mitgründer Peter Thiel verkaufte am 2. März zwei Millionen Aktien für rund 280 Millionen Dollar.
Beide Transaktionen erfolgten über automatisierte Handelspläne nach Regel 10b5-1, die bereits im November 2025 aufgesetzt wurden. Thiel behält durch Aktien mit Mehrstimmrecht seinen dominierenden Einfluss.
Die Anthropic-Lücke als Chance?
Die Pentagon-Entscheidung könnte Palantir mittelfristig stärken. Indem die Regierung einen Anbieter ausschließt, konzentriert sie Budgets auf eine kleinere Gruppe zugelassener Plattformen. Palantir gehört dazu. Die Eskalation im Nahen Osten treibt zusätzlich die Nachfrage nach KI-gestützten Verteidigungssystemen.
Am 5. März empfing die japanische Premierministerin Takaichi Peter Thiel in Tokio. Offiziell als Höflichkeitsbesuch deklariert, ging es um innovative Technologien und digitale Infrastruktur. Palantir baut seine Partnerschaften in Japan aus, zuletzt durch eine mehrjährige Vereinbarung mit SOMPO Holdings.
Der Umbau der Maven-Systeme wird zeigen, ob Palantir technisch liefern kann, wenn es politisch brisant wird. Die nächsten Quartale entscheiden, ob der Konzern die Anthropic-Disruption in Marktgewinne verwandelt.
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