PayPal: 6,1% Anstieg nach NFL-Deal
PayPal sichert sich mehrjährigen NFL-Deal als P2P-Zahlungsdienst. Analysten bleiben trotzdem skeptisch, Quartalszahlen am 5. Mai.

- Mehrjährige Partnerschaft mit der NFL
- Fokus auf Fan-Zahlungen am Spieltag
- Analysten bleiben zurückhaltend
- Quartalszahlen am 5. Mai erwartet
Millionen Fans teilen sich an Spieltagen die Kosten für Tickets, Bier und Fanartikel. Genau hier setzt PayPal an und sichert sich eine mehrjährige Partnerschaft als offizieller Peer-to-Peer-Zahlungsdienstleister der National Football League (NFL). Der Deal bringt die Marke auf eine riesige Bühne, kaschiert aber nicht die grundlegenden Baustellen des Zahlungsabwicklers.
Fokus auf die Fan-Ökonomie
Ab sofort rückt die PayPal-App ins Zentrum des NFL-Ökosystems. Nutzer können Geldbeträge untereinander senden, aufteilen oder sammeln. Das zielt direkt auf die alltäglichen Ausgaben rund um den Spieltag ab. Um die Nutzung anzukurbeln, lobt das Unternehmen im Verlauf der Saison Gewinnspiele mit Preisgeldern von bis zu einer Million US-Dollar aus.
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Die Reichweite des Deals ist enorm. Allein in den USA verbindet die Plattform eine dreistellige Millionenanzahl an Venmo-Nutzern, die künftig Zahlungslinks per Textnachricht oder E-Mail teilen können. Im vergangenen Jahr stieg das weltweite P2P-Transaktionsvolumen der beiden konzerneigenen Apps um sieben Prozent. Mit mehreren internationalen NFL-Spielen im laufenden Jahr bietet sich nun die Chance, dieses Wachstum weiter zu beschleunigen.
Skepsis an der Wall Street
Trotz der prominenten Kooperation reagieren Analysten zurückhaltend. Von über 40 erfassten Expertenempfehlungen rät nur eine kleine Minderheit zum Kauf, die breite Masse plädiert für Halten. Marktbeobachter sorgen sich weiterhin um den intensiven Wettbewerb im Bereich der Marken-Checkouts. Konkurrenten wie Apple Pay oder die Cash App von Block drängen aggressiv in den Markt. Parallel dazu baut American Express seine Präsenz als offizieller Kreditkartenpartner der Liga ab der kommenden Saison aus.
Der designierte CEO Enrique Lores steht vor der Aufgabe, Marktanteile zurückzugewinnen. Dabei setzt er stark auf künstliche Intelligenz. Laut dem Evident AI Index 2026 beschäftigt kein anderes Unternehmen der Branche mehr KI-Talente. Partnerschaften mit Google oder OpenAI sollen die Nutzerinteraktion in den kommenden Monaten messbar steigern.
Blick auf die Quartalszahlen
An der Börse verpuffte die anfängliche Euphorie über den NFL-Deal schnell. Aktuell notiert die PayPal-Aktie bei 42,49 Euro. Damit liegt das Papier rund 37 Prozent unter seinem 52-Wochen-Hoch. Auf Monatssicht steht zwar ein spürbares Plus auf der Anzeigetafel, der langfristige Abwärtstrend bleibt aber intakt.
Die NFL-Partnerschaft ändert wenig an den kurzfristigen operativen Risiken. Das Management rechnet für das Geschäftsjahr 2026 beim Gewinn je Aktie im schlechtesten Fall mit einem leichten Rückgang. Am 5. Mai legt PayPal die Ergebnisse für das erste Quartal vor. Dieser Termin liefert den nächsten harten Datenpunkt, inwiefern die strategischen Initiativen die Profitabilität des Zahlungsabwicklers tatsächlich stützen.
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