PayPal Aktie: Analysebericht veröffentlicht
Berichte über eine mögliche Übernahme durch Stripe befeuern die PayPal-Aktie, während das Unternehmen dies dementiert und sich auf einen CEO-Wechsel vorbereitet.

- Stripe prüft angeblich Kauf von PayPal
- Unternehmen dementiert aktive Gespräche
- Übergangsphase vor neuem CEO-Start
- Aktie mit starken Kursschwankungen
PayPal wird gerade nicht wegen neuer Produkte diskutiert, sondern wegen eines möglichen Großdeals. Auslöser sind Berichte, dass Stripe einen Kauf von ganz oder Teilen des Zahlungsdienstleisters prüft. Doch wie konkret ist das wirklich – und warum kommt die Spekulation ausgerechnet jetzt?
Stripe prüft Optionen – PayPal bremst
Laut einem Bloomberg-Bericht vom 24. Februar soll Stripe grundsätzlich Interesse an einer Übernahme signalisiert haben. Diese Nachricht hat in der Branche sofort für Aufmerksamkeit gesorgt, denn sie passt zu einem größeren Trend: Im Fintech-Sektor wächst der Konsolidierungsdruck, während der Wettbewerb bei digitalen Bezahlverfahren härter wird.
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Kurz darauf folgte allerdings die Gegenbewegung in der Story. Medienberichten zufolge bestreitet PayPal, aktuell in aktiven, laufenden Übernahmegesprächen mit Stripe zu sein. Gleichzeitig soll das Management bereits seit Monaten mit Finanzberatern an Abwehrmaßnahmen arbeiten. Ziel: sich gegen mögliche Aktivisten oder ungewollte, feindliche Annäherungsversuche zu wappnen – gerade in einer Phase, in der der Markt die Verwundbarkeit des Unternehmens diskutiert.
Warum die Spekulation jetzt zündet
Der Zeitpunkt ist heikel. Denn PayPal steht vor einem Chefwechsel: Enrique Lores (zuvor HP) soll am 1. März offiziell als CEO starten und Alex Chriss ablösen. Damit fällt die Übernahmespekulation in eine Übergangsphase, in der Investoren besonders sensibel auf strategische Signale reagieren.
Inhaltlich bleibt der Hintergrund ein bekannter: PayPal muss sein Checkout-Erlebnis modernisieren und sich gegen starke Digital-Wallet-Konkurrenz behaupten, unter anderem von Apple und Google. Genau diese Gemengelage macht das Unternehmen für Außenstehende potenziell „ansprechbar“ – zumindest aus Sicht des Marktes.
Zahlen, Technik – und ein widersprüchliches Bild
Operativ zeigt PayPal weiterhin Wachstum, aber ohne großen Glanz: Für das vierte Quartal 2025 meldete das Unternehmen einen Umsatzanstieg um 3,7% auf 8,68 Milliarden Dollar. Gleichzeitig bleibt die Stimmung gedämpft, weil sich das Wachstum bei den Volumina im „branded checkout“ weicher entwickelt hat.
Spannend ist der Kontrast zur Technik-Seite. Am 25. Februar stufte der Evident AI Index PayPal als weltweiten Spitzenreiter beim KI-Talent im Payments-Sektor ein. Das ist kein Umsatztreiber über Nacht, signalisiert aber: An der strukturellen Kompetenz wird offenbar massiv gearbeitet – während der Markt parallel über die Standalone-Perspektive streitet.
Unterm Strich zeigt sich die Nervosität auch im Kursbild: In den letzten sieben Tagen legte die Aktie zwar um 10,39% zu, liegt aber seit Jahresbeginn weiterhin 21,42% im Minus.
Zum Wochenstart dürfte vor allem zählen, ob sich die Übernahmegerüchte weiter verdichten oder im Sande verlaufen – und wie klar der neue CEO ab dem 1. März die strategischen Prioritäten setzt.
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