PayPal Aktie: Die Betrugsklage-Abwehr!

Nach dem dritten Quartal erwartet PayPal 5,60 Dollar bereinigten Gewinn je Aktie für 2026; zudem beantragte das Unternehmen die Klageabweisung.

Die Kernpunkte:
  • Bereinigter Quartalsgewinn je Aktie steigt um 8 Prozent
  • Umsatz im dritten Quartal wächst um 2 Prozent
  • Jahresprognose auf 5,60 Dollar angehoben
  • PayPal beantragt Abweisung einer Wertpapierklage

PayPal hat am 28. Oktober Medienberichten zufolge die Abweisung einer Wertpapierbetrugsklage beantragt. Die Klage wirft dem Unternehmen vor, Anleger über das Wachstum beim Bezahlen über die PayPal-Marke getäuscht zu haben. PayPal reichte den Antrag beim US-Bundesbezirksgericht für den nördlichen Bezirk von Kalifornien ein.

Höhere Gewinnprognose nach Quartalszahlen

Einen Tag zuvor, am 27. Oktober, hatte PayPal seine Zahlen für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Nach Angaben des Unternehmens stieg der Gewinn je Aktie auf bereinigter Basis um 8 % auf 1,45 $. Dabei handelt es sich um eine Kennzahl, die nicht nach den US-Rechnungslegungsstandards GAAP berechnet wird.

Der Umsatz legte im selben Berichtszeitraum um 2 % auf 8,58 Milliarden $ zu. Damit fiel das Wachstum des bereinigten Ergebnisses je Aktie höher aus als das Umsatzwachstum.

Mit der Veröffentlichung hob PayPal auch den Ausblick für den bereinigten Gewinn je Aktie im Gesamtjahr 2026 an. Das Unternehmen erwartet etwa 5,60 $ statt zuvor etwa 5,38 $. Die höhere Jahresprognose begleitete damit die gemeldeten Zuwächse bei Umsatz und bereinigtem Ergebnis je Aktie.

Aktienverkauf nach vorab festgelegtem Plan

Eine weitere Pflichtmitteilung betraf einen Aktienverkauf durch den Insider Frank Keller. Er veräußerte am 28. Oktober insgesamt 732 PayPal-Aktien, wie aus einer bei der US-Börsenaufsicht SEC eingereichten Mitteilung hervorgeht. Der Verkauf erfolgte im Rahmen eines vorab vereinbarten Handelsplans nach Regel 10b5-1. Die Transaktion beruhte damit auf einem bereits zuvor festgelegten Plan.

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