PayPal Aktie: KI-Offensive!
PayPal attackiert den E-Commerce mit KI-Integration und 50% Cashback-Aktion. Parallel expandiert der Konzern international und punktet mit günstiger Bewertung trotz stabiler Quartalszahlen.

- KI-Partnerschaft mit Suchmaschine Perplexity
- 50 Prozent Cashback für erste Transaktionen
- Internationale Expansion in Australien und Namibia
- Attraktives KGV von 10,6 bei stabilen Zahlen
Der einstige Highflyer der Fintech-Branche galt an der Börse zuletzt als Sorgenkind, doch nun holt das Management zum technologischen Gegenschlag aus. Mit einer völlig neuen KI-Integration will man das Weihnachtsgeschäft aufmischen und verlorenes Terrain zurückerobern. Gelingt mit dieser aggressiven Strategie endlich die langersehnte Trendwende im Chart?
Kampf um die Zukunft des Shoppings
Das entscheidende Signal für Anleger ist PayPals massiver Vorstoß in den sogenannten “Agentic Commerce”. Durch eine Partnerschaft mit der KI-Suchmaschine Perplexity attackiert der Konzern etablierte E-Commerce-Strukturen. Das neue Feature “Instant Buy” erlaubt es US-Kunden, Produkte direkt innerhalb der KI-Oberfläche zu kaufen, ohne auf die Webseiten der Händler weitergeleitet zu werden.
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Um die Akzeptanz dieser Technologie förmlich zu erzwingen, greift das Unternehmen tief in die Tasche: Eine aggressive Promotion bietet bis zum 1. Dezember 2025 satte 50 Prozent Cashback auf die erste Transaktion. Dieser Schachzug positioniert PayPal direkt gegen Konkurrenten wie OpenAI und deren ChatGPT-Checkout-Pläne. Technologisch basiert der Prozess auf der bewährten “Vault”-Technologie, sodass die Transaktion zwar im Chat stattfindet, der Händler (wie etwa Abercrombie & Fitch) aber Vertragspartner bleibt.
Globale Expansion läuft
Während in den USA die KI im Fokus steht, erweitert der Konzern international seine Reichweite. In Australien wurde der Geldtransferdienst Xoom offiziell ausgerollt, was Zugriff auf rund 9,5 Millionen aktive PayPal-Konten – fast die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung – ermöglicht.
Gleichzeitig gelang ein Durchbruch in Namibia: Lokale Anbieter erhielten die Freigabe für PayPal-Transaktionen. Dies schließt eine langjährige Infrastrukturlücke und erlaubt es Freelancern und Unternehmen vor Ort endlich, Gelder auf lokale Bankkonten abzubuchen.
Bewertung lockt Anleger
Nachdem die Aktie seit Jahresanfang schmerzhafte 35,50 Prozent an Wert verloren hat, könnte das aktuelle Niveau für Value-Investoren interessant werden. Die fundamentalen Daten deuten auf eine Stabilisierung hin:
* Günstige Bewertung: Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) liegt bei etwa 10,6 – ein massiver Abschlag im Vergleich zum Branchendurchschnitt von rund 20.
* Solide Zahlen: Im dritten Quartal übertraf der Gewinn pro Aktie mit 1,34 Dollar die Erwartungen der Analysten.
* Ausblick: Für das laufende Weihnachtsquartal bleibt das Management vorsichtig optimistisch.
Fazit
PayPal fährt eine klare Doppelstrategie aus technologischer Modernisierung und geografischer Diversifizierung. Die niedrige Bewertung in Kombination mit der Innovationskraft durch die Perplexity-Partnerschaft zeigt, dass der Konzern seinen Marktanteil gegen neue Fintech-Disruptoren verteidigt. Anleger sollten beobachten, ob die aggressive “Instant Buy”-Kampagne über das Black-Friday-Wochenende verfängt – dies könnte der Katalysator sein, den die Aktie dringend braucht.
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