PayPal Aktie: Noch mehr Schwierigkeiten?
Mizuho stuft PayPal nach schwachem Kerngeschäft herab, während der hauseigene Stablecoin PYUSD eine Rekordmarktkapitalisierung erreicht. Die Aktie steht unter Druck.

- Mizuho senkt Rating und Kursziel deutlich
- Starker Wettbewerb bei Venmo und Checkout
- PYUSD Stablecoin knackt 4-Milliarden-Marke
- Neuer CEO will Effizienz und Wachstum steigern
Starke Krypto-Zahlen, schwaches Kerngeschäft — bei PayPal klaffen Realität und Stimmung weit auseinander. Während der hauseigene Stablecoin Rekorde bricht, wachsen die Sorgen um das traditionelle Bezahlgeschäft. Eine harte Analysten-Abstufung bringt die Aktie nun zusätzlich in Bedrängnis.
Analysten ziehen die Reißleine
Die Investmentbank Mizuho senkte am 16. April 2026 ihr Rating für PayPal von „Outperform“ auf „Neutral“. Parallel dazu kappten die Experten das Kursziel massiv von 60 auf 50 US-Dollar. Als Hauptgrund nennen sie den wachsenden Wettbewerbsdruck.
Besonders bei Venmo und den markeneigenen Checkout-Diensten sehen die Analysten große Risiken. Neue Konkurrenten im Bereich der digitalen Wallets drängen auf den Markt. Sie setzen PayPals Vorzeigeprojekte im Social Commerce zunehmend unter Druck.
Stablecoin als Lichtblick
Ein völlig anderes Bild zeigt sich im Krypto-Segment. Der an den Dollar gekoppelte Token PYUSD erreichte Mitte April eine Marktkapitalisierung von über vier Milliarden US-Dollar. Das ist ein massiver Sprung seit dem Start Ende 2023.
Kein Wunder. PayPal zahlt US-Nutzern eine jährliche Rendite von vier Prozent für das Halten von PYUSD. Damit hebt sich der Konzern gezielt von großen Rivalen wie Tether ab. Diese bieten Privatkunden keine direkten Zinsen. Der Token ist mittlerweile in über 70 Ländern verfügbar.
Neue Führung, alte Baustellen
Der neue CEO Enrique Lores steht vor einer gewaltigen Aufgabe. Auf dem jüngsten Strategie-Gipfel in San Francisco skizzierte er seinen Plan. Lores will die operative Effizienz steigern und das stagnierende Nutzerwachstum ankurbeln. Aktuell verharrt die Zahl der aktiven Konten bei rund 439 Millionen.
Die Zeit drängt. Die Aktie pendelt derzeit nervös um die Marke von 50 US-Dollar. Hinzu kommt ein wichtiges Datum. Am 20. April 2026 läuft eine juristische Frist ab. Es geht um eine Sammelklage wegen möglichen Wertpapierbetrugs im Zusammenhang mit früheren Geschäftsstrategien.
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