PayPal Aktie: Scheintäuschung im Spiel?
PayPal gliedert sein Geschäft in drei Bereiche um und setzt verstärkt auf künstliche Intelligenz. Die Aktie bleibt trotz günstiger Bewertung unter Druck.

- Aufteilung in drei Kernbereiche
- Venmo-Ausgliederung weckt Interesse
- Neue KI-Chefin für Konzern ernannt
- Aktie trotz niedrigem KGV schwach
PayPal ordnet sein Geschäft komplett neu. Unter dem neuen CEO Enrique Lores spaltet der Zahlungsdienstleister seine globale Struktur in drei Kernbereiche auf. Das Ziel: mehr Transparenz und ein höheres Tempo beim Wachstum.
Drei Säulen für das operative Geschäft
Künftig gliedert sich der Konzern in drei Einheiten. Frank Keller übernimmt die Sparte für Checkout-Lösungen. Alexis Sowa leitet übergangsweise das Endkundengeschäft inklusive Venmo. Jeff Pomeroy führt vorerst den Bereich für Zahlungsdienste und Krypto.
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Parallel dazu verlassen zwei hochrangige Führungskräfte das Unternehmen. Diego Scotti und Michelle Gill räumen ihre Posten.
Venmo weckt Begehrlichkeiten
Die Ausgliederung von Venmo in ein eigenes Untersegment fällt Marktbeobachtern besonders auf. Diese Struktur erleichtert die Leistungsmessung. Sie könnte die App aber auch auf einen Verkauf vorbereiten. Berichten zufolge zeigt der Konkurrent Stripe bereits Interesse an Teilen des Geschäfts.
Abseits der Strukturumbauten treibt Lores die technische Erneuerung voran. Anshu Bhardwaj soll als neue KI-Chefin künstliche Intelligenz in die gesamte Infrastruktur integrieren. Antonio Lucio übernimmt die Leitung für Marketing und Unternehmenskommunikation.
Günstige Bewertung trifft auf Insider-Verkäufe
An der Börse reagierten Anleger verhalten. Die Aktie schloss am Mittwoch bei 42,41 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Plus von rund acht Prozent. Seit Jahresbeginn summiert sich der Verlust allerdings auf knapp 15 Prozent.
Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von 9,4 ist das Papier historisch günstig bewertet. Dennoch trennte sich das Management zuletzt von eigenen Anteilen. Führungskräfte verkauften in den vergangenen drei Monaten Aktien im Wert von knapp vier Millionen Dollar.
Am 5. Mai präsentiert das Management die Zahlen für das abgelaufene Quartal. Investoren erwarten dann konkrete Details zu den finanziellen Folgen des Umbaus. Lores muss beweisen, wie er die rund 439 Millionen aktiven Nutzerkonten künftig profitabler monetarisieren will.
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