Pensana: 20.000 Tonnen Produktion ab nächstem Jahr

Pensana baut unabhängige Lieferkette für Seltene Erden auf und startet 2027 die Produktion in Angola.

Die Kernpunkte:
  • 165 Millionen Dollar Investition gesichert
  • Produktionsstart für 2027 geplant
  • Kapazität von 20.000 Tonnen jährlich
  • Aktie trotz Kursminus im Aufwärtstrend

Pensana will die Abhängigkeit von chinesischen Seltenen Erden brechen. Das Unternehmen treibt den Bau der Longonjo-Mine in Angola massiv voran. Ziel ist eine geschlossene Lieferkette vom Abbau bis zum fertigen Magneten.

Finanzierung und Kapazitäten

Die Finanzierung für das Vorhaben ruht auf zwei Säulen. Eine strategische Investition über 165 Millionen US-Dollar sichert die Basis ab. Hinzu kommt ein geplantes Kreditpaket in Höhe von 160 Millionen US-Dollar. Diese Mittel fließen direkt in den Bau und weitere Bohrprogramme.

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Bereits im nächsten Jahr soll die Produktion von Konzentrat starten. Pensana plant anfangs mit einer Kapazität von 20.000 Tonnen pro Jahr. Später könnte sich dieser Wert auf 40.000 Tonnen verdoppeln. Das Unternehmen peilt eine Ressourcenbasis von einer Milliarde Tonnen an.

Marktdynamik und Kursreaktion

Die Nachfrage nach Magnetmetallen für Elektroautos und Windkraftanlagen steigt rasant. Prognosen rechnen bei E-Fahrzeugen mit einem Plus von 350 Prozent innerhalb von fünf Jahren. Bei der Offshore-Windkraft könnte der Bedarf in zwei Jahrzehnten sogar um 1500 Prozent wachsen.

Trotz der ambitionierten Pläne reagiert die Aktie heute schwach. Das Papier verliert 7,74 Prozent und notiert bei 1,12 Euro. Auf Sicht von sieben Tagen steht dennoch ein Plus von rund neun Prozent zu Buche.

In den kommenden Monaten entscheidet der Baufortschritt in Angola über den Erfolg. Investoren achten nun besonders auf die Ergebnisse der laufenden Bohrprogramme. Parallel dazu muss Pensana die Integration der Verarbeitungsanlagen im britischen Saltend vorantreiben.

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