PepsiCo Aktie: Knoxville dicht?

Die US-Liefervereinbarung mit Taco Bell gilt elf Jahre länger; zugleich endete PepsiCos Abfüllbetrieb in Knoxville.

Die Kernpunkte:
  • Taco-Bell-Vertrag in den USA bis 2036 verlängert
  • KFC wechselt 2027 voraussichtlich zu Coca-Cola
  • Knoxville-Werk mit 112 Betroffenen geschlossen
  • Laguarta verkaufte 30.000 PepsiCo-Aktien

PepsiCo hat am Donnerstag seine Getränkepartnerschaft mit Taco Bell in den USA um elf Jahre verlängert. Nach Angaben des Unternehmens läuft die Vereinbarung bis 2036. Die Verlängerung betrifft damit die Belieferung der US-Restaurants mit Getränken.

Auch außerhalb der USA bleibt PepsiCo Getränkepartner von Taco Bell: Das Unternehmen nennt Kanada, Großbritannien, Irland und Thailand. Die Laufzeit bis 2036 bezieht sich auf die verlängerte Vereinbarung für den US-Markt.

Veränderungen im US-Geschäft

Bei KFC steht dagegen ein Lieferantenwechsel an. Medienberichten vom 15. Oktober zufolge hat die Restaurantkette Coca-Cola als Getränkelieferanten für ihre US-Restaurants ausgewählt. Damit endet die nahezu 40-jährige Beziehung mit PepsiCo in diesem Markt. Der Übergang soll voraussichtlich im Januar 2027 beginnen.

PepsiCo hat zudem am 21. Oktober sein Abfüllwerk in Knoxville im US-Bundesstaat Tennessee geschlossen. Medienberichten zufolge waren laut der zugehörigen WARN-Mitteilung 112 Beschäftigte betroffen. Lohnzahlungen und Sozialleistungen laufen demnach bis zum 1. Januar 2027 weiter.

Aktiengeschäfte von Vorstand und Verwaltungsrat

Aus einer Pflichtmitteilung geht hervor, dass PepsiCo-Chef Ramon Laguarta am 21. Oktober Aktien verkaufte. Die Transaktion umfasste 30.000 Anteile zu einem berichteten gewichteten Durchschnittskurs von 135,1297 $. Nach dem Verkauf hielt Laguarta noch 491.645 Aktien direkt.

Ein weiteres Aktiengeschäft betraf Verwaltungsratsmitglied Robert Pohlad. Er erwarb am 14. Oktober laut Pflichtmitteilung 184.646 Aktien über Transaktionen zwischen Trusts. Dabei handelte es sich um einen Tausch von Bargeld gegen Aktien zwischen diesen Trusts, nicht um einen Kauf am offenen Markt. Die Erwerbsform unterscheidet die Transaktion damit von einem gewöhnlichen Börsenkauf.

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