Pernod Ricard: Sazerac scheitert mit 15-Milliarden-Gebot
Nach dem Scheitern der Fusionsgespräche mit Brown-Forman wehrt sich der Konzern nun gegen eine feindliche Übernahme durch Sazerac.

- Fusionsgespräche mit Brown-Forman gescheitert
- Brown-Forman lehnt Sazerac-Übernahme ab
- Familie Brown blockiert Milliarden-Deal
- Pernod Ricard fokussiert sich auf Alleingang
Die Spirituosenbranche sucht nach neuen Wachstumswegen – doch die großen Deals scheitern. Nachdem Pernod Ricard und Brown-Forman ihre Fusionsgespräche im April beendet haben, wehrt sich Brown-Forman nun gegen einen feindlichen Übernahmeversuch. Für Pernod Ricard heißt das: Alleingang.
Zwei Deals gescheitert
Brown-Forman hat ein Übernahmeangebot von Sazerac offiziell abgelehnt. Der Kaufpreis lag bei umgerechnet rund 15 Milliarden Dollar – 32 Dollar je Aktie. Finanziert werden sollte der Deal durch Wells Fargo und Apollo Global Management.
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Doch die Familie Brown hält die Mehrheit der Stimmrechte. Sie blockierte die Übernahme. Das ist kein Zufall: Familieneinfluss prägt die Branche.
Nur wenige Wochen zuvor waren die Fusionsgespräche zwischen Pernod Ricard und Brown-Forman geplatzt. Am 28. April 2026 endeten die Verhandlungen nach 33 Tagen ohne Ergebnis. Eine Fusion auf Augenhöhe kam nicht zustande.
Marktumfeld wird rauer
Die Spirituosenindustrie kämpft mit nachlassender Nachfrage. In den USA legt der Umsatz im Weinmarkt zwar leicht zu. Aber die verkauften Mengen sinken. Premiumisierungstrends bröckeln.
Pernod Ricard spürt das. Die Aktie notiert unterhalb ihrer 50-Tage-Linie. Technische Indikatoren zeigen für Mitte Mai einen negativen Trend. Konkrete Auslöser blieben offen.
Währenddessen setzen Wettbewerber auf andere Strategien. Einige Konzerne fokussieren sich auf Premiumsegmente in Schwellenländern. Andere investieren in Ready-to-Drink-Produkte – Sazerac etwa stieg bei der Cocktailmarke SipMargs ein.
Für Pernod Ricard bleibt der Fokus auf dem eigenen operativen Geschäft. Die gescheiterten Fusionsgespräche sind Geschichte. Jetzt zählt, wie das Unternehmen die Nachfrageschwäche managt.
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