Perpetua Resources Aktie: Baustart am Stibnite Project
Perpetua Resources beginnt trotz laufender Umweltklage mit Bauarbeiten am Stibnite Gold Project in Idaho.

- Infrastrukturarbeiten am Stibnite-Projekt gestartet
- Gericht lehnt Baustopp durch Umweltgruppen ab
- Kredit über 2,9 Milliarden Dollar gesichert
- Aktie notiert knapp über 200-Tage-Linie
Perpetua Resources startet in die Bausaison 2026. Das Unternehmen beginnt mit kritischen Infrastrukturarbeiten am Stibnite Gold Project in Idaho. Ein Gerichtsurteil machte den Weg frei – und erlaubt dem Minenentwickler, den Zeitplan zu halten.
Die Aktie notiert am Dienstag bei 22,65 Euro, ein Minus von 0,44 Prozent. Der Kurs liegt knapp über der 200-Tage-Linie bei 22,56 Euro – ein technisches Signal, das Anleger genau beobachten. Auf Jahressicht steht ein Plus von knapp 73 Prozent.
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Bauarbeiten laufen an
Ende Mai begannen die Arbeiten an der Burntlog Route. Diese Zufahrtsstraße soll den Transport für den künftigen Abbau sicherstellen und gleichzeitig empfindliche Gebiete schonen. Parallel dazu entstehen Wohncontainer für die Arbeiter, und Perpetua baut Stromleitungen aus. Auch geotechnische Bohrungen laufen.
Die Aktivitäten bauen auf den ersten Arbeiten aus dem Herbst 2025 auf. Das Unternehmen nutzt das schmale Zeitfenster in den Bergen Idahos – die Bausaison ist kurz.
Gericht stoppt Umweltklage nicht
Ein Bundesgericht in Idaho lehnte den Antrag auf eine einstweilige Verfügung ab. Umweltgruppen hatten geklagt, um die Bauarbeiten zu stoppen. Die Richter sahen keine Hinweise auf einen nicht wiedergutzumachenden Schaden.
Das Hauptverfahren läuft noch. Die Gegner können in Berufung gehen. Doch der ablehnende Beschluss reicht Perpetua, um die Planung für 2029 durchzuziehen. Dann soll die Mine antimonhaltiges Golderz fördern – Antimon gilt als kritisches Mineral für die US-Verteidigung.
Finanzielle Basis steht
Das Projekt erhielt kürzlich einen Kredit von 2,9 Milliarden Dollar von der US-Export-Import-Bank. Perpetua bewertet der Markt aktuell mit rund 3,23 Milliarden Dollar. Das Geld fließt in den Aufbau einer der höchstgradigen Tagebaugoldminen der USA.
Die Herausforderung: Perpetua muss den Bau in der kurzen Saison vorantreiben, ohne dass die laufende Klage das Projekt ausbremst. Gelingt das, rückt die Produktion 2029 in greifbare Nähe. Genau daran hängt der langfristige Wert der Aktie.
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