Perpetua Resources Aktie: Milliarden-Finanzierung im Blick
Eine Führungskraft von Perpetua Resources verkaufte Aktien im Wert von 1,2 Millionen US-Dollar zur Steuerbegleichung. Das Unternehmen wartet auf eine staatliche Finanzierungszusage von über zwei Milliarden Dollar für sein strategisches Antimon-Projekt.

- Insider-Verkauf von 43.722 Aktien zur Steuerdeckung
- Strategisches Gold- und Antimon-Projekt in den USA
- Finanzierungsentscheidung über zwei Milliarden Dollar ausstehend
- Antimon als kritisches Mineral für US-Verteidigung
Ein Insider-Verkauf im Millionenwert lenkt die Aufmerksamkeit auf die Aktie von Perpetua Resources. Während das Unternehmen auf eine wegweisende staatliche Finanzierung für sein Stibnite-Goldprojekt hinarbeitet, hat ein Mitglied der Geschäftsführung Anteile veräußert. Handelt es sich hierbei lediglich um einen Routinevorgang zur Steuerbegleichung?
Transaktion zur Deckung von Steuerpflichten
Am vergangenen Donnerstag veräußerte Mckinsey Margaret Lyon, eine Führungskraft des Unternehmens, insgesamt 43.722 Stammaktien. Wie aus einer SEC-Mitteilung hervorgeht, erfolgte der Verkauf zu Durchschnittspreisen zwischen 27,54 und 27,58 US-Dollar. Das gesamte Transaktionsvolumen belief sich auf rund 1,2 Millionen US-Dollar.
Hintergrund des Verkaufs sind steuerliche Verpflichtungen, die durch das Anrechnen von aktienbasierten Vergütungskomponenten (Restricted Share Units und Performance Share Units) entstanden sind. Solche Verkäufe sind bei US-gelisteten Unternehmen üblich, um die fällige Quellensteuer unmittelbar bei Zuteilung der Anteile zu decken. Nach Abschluss der Transaktion hält Lyon weiterhin 132.110 Aktien von Perpetua Resources.
Strategische Bedeutung für die US-Verteidigung
Abseits der Insider-Transaktionen steht die strategische Positionierung des Unternehmens im Fokus der Rohstoffpolitik. Das Stibnite-Goldprojekt beherbergt die größte bekannte Antimon-Ressource in den USA. Antimon gilt als kritisches Mineral für die nationale Verteidigung, insbesondere für militärische Spezifikationen.
Angesichts globaler Lieferkettenrisiken und Exportbeschränkungen anderer Nationen forciert die US-Regierung den Aufbau heimischer Reserven. Perpetua Resources arbeitet hierzu bereits mit dem Idaho National Laboratory zusammen, um in einer Pilotanlage die Gewinnung von Antimon und anderen verteidigungsrelevanten Mineralien zu optimieren.
Entscheidung über zwei Milliarden US-Dollar
Die wirtschaftliche Zukunft des Projekts hängt maßgeblich von einer ausstehenden Finanzierungsentscheidung ab. Das Unternehmen befindet sich in fortgeschrittenen Gesprächen mit der Export-Import Bank der Vereinigten Staaten (EXIM). Dabei geht es um ein Finanzierungspaket von mehr als zwei Milliarden US-Dollar.
Eine Entscheidung der staatlichen Förderbank über die Bereitstellung dieser Mittel wird für das Frühjahr 2026 erwartet. Diese Kapitalspritze ist die Voraussetzung für den Übergang von der Pilotphase zur großindustriellen Förderung am Standort Stibnite.
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