Petrobras Aktie: Wichtige Kennzahlen erörtert
Der brasilianische Ölkonzern schließt die Ausschüttung für 2025 ab und meldet einen neuen Gasfund vor Kolumbien. Zudem treibt Petrobras technische Innovationen voran und hat einen neuen Verwaltungsrat gewählt.

- Abschluss der Dividendenauszahlung für 2025
- Neuer Gasfund vor der Küste Kolumbiens
- Erstmalige Fernsteuerung eines Unterwasserroboters
- Neuer Verwaltungsrat mit Vergütungsgrenze
Petrobras-Aktionäre blicken heute auf einen optischen Kursabschlag. Die Vorzugsaktien des brasilianischen Ölkonzerns handeln seit diesem Donnerstag ex-Dividende. Das markiert den Abschluss des Vergütungszyklus für das Geschäftsjahr 2025.
Die Hauptversammlung hat Mitte April die finale Ausschüttung beschlossen. Insgesamt fließen für das abgelaufene Jahr rund 41 Milliarden brasilianische Real an die Anteilseigner. Einen Großteil davon schüttete der Konzern bereits vorab aus.
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Für die verbleibende Tranche erhalten Anleger nun knapp 0,65 Real je Stamm- und Vorzugsaktie. Petrobras zahlt diesen Betrag vollständig als Zinsen auf das Eigenkapital aus.
Die Termine für die Auszahlung stehen fest. Am 20. Mai und am 22. Juni landet das Geld auf den Konten der Investoren. Petrobras überweist den Betrag in zwei gleich großen Raten.
Neue Bohrungen in Südamerika
Parallel dazu treibt der Konzern sein operatives Geschäft voran. Vor der Küste Kolumbiens meldet Petrobras einen neuen Gasfund. Die Entdeckung am Bohrloch Copoazu-1 liegt in fast 1.000 Metern Wassertiefe.
Petrobras hält 44 Prozent an dem Offshore-Projekt. Den Rest kontrolliert der kolumbianische Partner Ecopetrol. Der Fund reiht sich nahtlos in einen umfassenden Expansionsplan ein.
Bis 2030 will das Management über sieben Milliarden US-Dollar in die Exploration stecken. Das Unternehmen plant 40 neue Bohrungen in ganz Südamerika. Kürzlich stieß Petrobras auch im heimischen Campos-Becken auf Kohlenwasserstoffe. Dort arbeitet der Konzern mit dem britischen Ölriesen BP zusammen.
Roboter-Steuerung aus der Ferne
Auch technisch testet das Unternehmen neue Grenzen aus. In Zusammenarbeit mit Oceaneering International steuerte Petrobras erstmals einen Unterwasserroboter aus der Ferne. Das Gerät arbeitete direkt an einer Offshore-Bohranlage.
Die Piloten saßen dabei in einer Kontrollzentrale in der Küstenstadt Macaé. Satelliten im niedrigen Erdorbit sicherten die schnelle Datenübertragung. Das Ziel: Weniger Personal auf hoher See und mehr Sicherheit bei Wartungsarbeiten in der Tiefsee.
Umbau an der Konzernspitze
Während die operativen Projekte laufen, formiert sich die Führungsebene neu. Die Aktionäre wählten elf Mitglieder in den Verwaltungsrat. Guilherme Santos Mello übernimmt ab sofort den Vorsitz des Gremiums.
Der neue Aufsichtsrat startet mit klaren Vorgaben aus der Politik. Für die Vorstandsvergütung gilt bis März 2027 eine strikte Obergrenze von gut 57 Millionen Real. Die brasilianische Regierung setzt damit über ihre Aufsichtsbehörde klare Grenzen für die Managergehälter.
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