Petrobras Aktie: Zukunftsorientierte Schritte gemacht
Petrobras veröffentlicht Produktionsdaten und Quartalszahlen. Der Streit um die staatliche Preispolitik belastet die Aktie trotz hoher Dividendenrendite.

- Produktionsbericht am 30. April
- Streit um Benzinpreise in Brasilien
- Aktie mit 55 Prozent Jahresplus
- Dividendenstichtag bereits verstrichen
Petrobras steht vor einer entscheidenden Woche. Der brasilianische Ölkonzern veröffentlicht in wenigen Tagen neue Produktionsdaten. Parallel dazu schwelt intern ein massiver Konflikt. Es geht um die staatliche Preispolitik für Kraftstoffe.
Streit um die Preispolitik
Ein Vertreter der Minderheitsaktionäre schlägt Alarm. Petrobras verkauft Benzin auf dem Heimatmarkt unter dem Weltmarktpreis. Dem Konzern entgehen dadurch Milliarden. Investoren fordern deshalb höhere Preise an den Zapfsäulen.
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Der brasilianische Präsident bremst diese Pläne. Er fürchtet politische Nachteile vor seiner Wiederwahl in diesem Jahr. Dieser Konflikt zwischen wirtschaftlicher Logik und politischem Kalkül prägt das aktuelle Bild des Konzerns.
Produktionsdaten und Dividende
Am 30. April veröffentlicht Petrobras den Produktionsbericht. Am 11. Mai folgen die vollständigen Finanzzahlen. Das Vorquartal setzte mit einem operativen Gewinn von 42,5 Milliarden US-Dollar hohe Maßstäbe.
Aktionäre sicherten sich in der vergangenen Woche ihre Gewinnbeteiligung. Der Stichtag für die Dividende an der New Yorker Börse war der 24. April. Die Auszahlung der ersten Tranche erfolgt am 28. Mai.
Charttechnik und Investitionen
An der Börse zeigt die Aktie Stärke. Seit Jahresbeginn steht ein Plus von rund 55 Prozent auf der Anzeigetafel. Am Freitag schloss das Papier bei 7,70 Euro. Der RSI-Wert von 29,8 signalisiert aktuell eine überverkaufte Situation.
Kein Wunder. Die Bewertung ist niedrig und die Dividendenrendite hoch. Das Management plant parallel dazu große Investitionen. Die Hauptversammlung genehmigte ein Budget von 114 Milliarden brasilianischen Real. Das Geld fließt vor allem in die Offshore-Förderung.
Der anstehende Produktionsbericht am 30. April liefert den nächsten harten Fakten-Check für das operative Geschäft. Am 11. Mai belegen dann die Quartalszahlen schwarz auf weiß, wie stark die staatliche Preisbremse den Gewinn belastet hat.
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