Pfizer Aktie: Neue Wachstumstreiber

Pfizer setzt auf neue Medikamente in Immunologie und Onkologie sowie auf ein GLP-1-Präparat in China, um sinkende Umsätze aus der Corona-Ära und Patentabläufe auszugleichen.

Die Kernpunkte:
  • Positive Phase-2-Daten für Neurodermitis-Antikörper Tilrekimig
  • Zulassung für Abnehm-Mittel Xianweiying auf chinesischem Markt
  • Pipeline-Erweiterung mit neuen Studien und Onkologie-Kandidaten
  • Aktie zeigt Erholung mit Kursgewinnen seit Jahresbeginn

Der US-Pharmariese Pfizer arbeitet intensiv an der Zeit nach dem Corona-Boom. Angesichts sinkender Umsätze bei den einstigen Bestsellern und drohenden Patentabläufen rückt die Entwicklung neuer Medikamente in den Mittelpunkt. Aktuelle Fortschritte in der klinischen Forschung und eine wichtige Zulassung in China zeigen, wie der Konzern seine zukünftigen Einnahmequellen sichern will.

Fortschritte in der Immunologie und Onkologie

Um die Abhängigkeit von wenigen Blockbustern zu verringern, treibt das Unternehmen eine breite Palette klinischer Studien voran. Dazu gehören neue Entwicklungsstufen für die bestehenden Medikamente Tafamidis und Etrasimod sowie ein Pneumokokken-Impfstoff der nächsten Generation.

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Konkrete Erfolge meldet der Konzern im Bereich der Immunologie: Der Antikörper Tilrekimig zur Behandlung von schwerer Neurodermitis lieferte positive Phase-2-Daten. Noch in diesem Jahr soll hier eine entscheidende Phase-3-Studie starten. Parallel dazu baut Pfizer mit dem frühen Kandidaten PF-07994525 seine Onkologie-Sparte weiter aus, um das Portfolio über die bisherigen Kernbereiche hinaus zu diversifizieren.

Einstieg in den chinesischen Abnehm-Markt

Ein weiterer strategischer Baustein ist der lukrative Markt für Gewichtsmanagement. In China erhielt Pfizer kürzlich die Zulassung für das GLP-1-Medikament Xianweiying. Erste internationale Umsätze aus diesem Bereich erwartet das Management ab dem laufenden Jahr 2026. Diese Verbreiterung des Angebots ist zwingend erforderlich, da der Konzern weiterhin mit der Normalisierung der Nachfrage nach Covid-19-Produkten und dem allgemeinen Preisdruck im Gesundheitssektor kämpft.

An der Börse spiegelt sich dieser Übergangsprozess in einer leichten Erholung wider. Nach einer längeren Schwächephase ging das Papier am Freitag bei 23,32 Euro aus dem Handel und verbucht damit seit Jahresbeginn ein Plus von 8,56 Prozent. Der Kurs hat sich durch diesen Anstieg wieder über den 50-Tage-Durchschnitt von 22,57 Euro geschoben.

Die Neuausrichtung der Forschungspipeline liefert das Fundament für das künftige Produktportfolio. Mit dem geplanten Start der Phase-3-Studie für Tilrekimig und den anlaufenden Verkäufen des Abnehmpräparats im asiatischen Raum stehen dem Konzern nun greifbare Meilensteine bevor, um die anstehenden Patentabläufe bei älteren Medikamenten operativ abzufedern.

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