Philips Lighting trotz rückläufigen Umsatz deutlich profitabler

Beim Beleuchtungshersteller Philips Lighting lief es im Schlussquartal des vergangenen Geschäftsjahres deutlich besser. Zumindest, was die Profitabilität anging. Denn diese konnte trotz eines Umsatzrückgangs kräftig gesteigert werden.

Wie das Unternehmen mitteilte, musste man im Berichtsquartal einen Umsatzrückgang um 5,4 % auf 1,9 Milliarden Euro hinnehmen. Auf bereinigter Basis betrug das Minus 3,2 %, womit man eine Ausweitung der Umsatzrückgänge im Laufe des Jahres wieder stoppen konnte. Hilfreich war dabei vor allem das Geschäft mit LED-Leuchten. Dieses verbuchte einen Umsatzzuwachs um 16 % und steht inzwischen für 59 % des Gesamtumsatzes.

Auf das Gesamtjahr gerechnet verbuchte Philips Lighting einen bereinigten Umsatzrückgang um 2,4 %. Allerdings war dies keine allzu große Überraschung. Denn bereits im Oktober vergangenen Jahres hatte das Unternehmen gewarnt, nicht wie geplant wieder ein positives Umsatzwachstum ausweisen zu können. Dieses Ziel will man nun im neuen Geschäftsjahr erreichen.

Trotz Gewinnrückgang will Philips Lighting eine gute Dividende zahlen

Dafür gab es aber bei den Gewinnzahlen ein starkes Resultat. Denn Philips Lighting konnte im vierten Quartal seinen Nettogewinn um die Hälfte auf 63 Millionen Euro steigern. Der operative Gewinn legte um 38 % zu. Allerdings konnte auch das nicht verhindern, dass sich das Nettoergebnis für das Gesamtjahr auf nur 185 Millionen Euro einstellte, ein Minus von 23 % zum Vorjahr. Darin enthalten allerdings einerseits Sonderkosten aus der Abspaltung vom Mutterkonzern Royal Philips im Mai letzten Jahres. Andererseits drückten hier Lizenzkosten auf den Gewinn.

Trotz des Gewinnrückgangs will das Unternehmen dennoch seine Aktionäre mit einer Dividende am Gewinn beteiligen. Diese soll 1 Euro je Aktie betragen. Auf Basis der aktuellen Kurse würde dies einer Dividendenrendite von rund 4,3 % entsprechen.

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