Philips macht weiter Kasse

Anfang Mai beschloss der Elektronikkonzern Philips den Börsengang seiner Lichtsparte, nachdem der Verkauf an einen chinesischen Finanzinvestor aufgrund der fehlenden Zustimmung der US-Regulierungsbehörden scheitert.

© Philips
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Ende Mai konnte der Konzern bereits 37,5 Mio. Aktien zu einem Preis von 20 Euro je Aktie an der Börse platzieren. Jetzt legte man hier noch einmal nach. Im Zuge einer Mehrzuteilungsoption wurden weitere gut 5,6 Mio. Aktien zum gleichen Preis platziert.

Philips bringt weitere Aktien an den Mann

Damit konnte Philips den Erlös aus dem Börsengang von zuvor 750 Mio. Euro auf 862,5 Mio. Euro steigern. Das Unternehmen selbst hält nach Ausübung dieser Mehrzuteilungsoption noch 71,25% an der Lichtsparte. In den kommenden Jahren will man sich schrittweise von den Anteilen trennen.

Nach Verkündung der Pläne für den Börsengang stießen die Niederländer nicht gerade auf Begeisterung im Markt, so dass die Aktien weitere Verluste hinnehmen mussten. Allerdings ging es im Anschluss wieder steil bergauf, was jedoch nicht von langer Dauer war.

Aktuell liegen die Papiere wieder auf einem eher niedrigen Niveau in einem ohnehin schwachen Marktumfeld.

160613 Philips

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