Pinnacle West: 6 Milliarden für Transmission bis 2035

Pinnacle West Capital meldet zum Jahresauftakt 2026 einen deutlichen Turnaround. Während im Vorjahreszeitraum noch rote Zahlen in den Büchern standen, profitiert der Versorger nun massiv vom wirtschaftlichen Aufschwung in Arizona. Vor allem der Ausbau der Halbleiterindustrie treibt den Energiehunger in der Region in neue Höhen.

Das Unternehmen erwirtschaftete zum Jahresstart einen Nettogewinn von 32,9 Millionen US-Dollar. Im Vergleich zum Vorjahresverlust von 4,6 Millionen Dollar markiert dies eine Rückkehr zur Profitabilität. Der Umsatz kletterte parallel dazu auf 1,15 Milliarden Dollar.

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Neben einer effizienteren Kostenstruktur halfen überdurchschnittlich warme Temperaturen dem Ergebnis auf die Sprünge. Indes belasten gestiegene Zinszahlungen und höhere Abschreibungen die Bilanz. Dennoch überwiegt die Dynamik im Heimatmarkt: Die Zahl der Kunden stieg um 2,2 Prozent.

Halbleiter-Boom befeuert Stromabsatz

Arizona entwickelt sich zunehmend zu einem Zentrum für Hochtechnologie. Die Ansiedlung großer Chipfabriken und moderner Fertigungsanlagen sorgt für einen sprunghaften Anstieg des Strombedarfs. Bereinigt um Wettereffekte legte der Absatz im Privatkundengeschäft um beachtliche 9,4 Prozent zu.

Um diesen Bedarf zu decken, plant Pinnacle West massive Investitionen in die Infrastruktur. Bis zum Jahr 2035 sollen allein in den Ausbau des Stromnetzes mehr als sechs Milliarden Dollar fließen. Das Management sieht in der aktuellen Entwicklung eine Notwendigkeit, Erzeugung und Verteilung konsequent zu erweitern.

Ausblick und regulatorische Weichenstellungen

Für das Gesamtjahr hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Er erwartet einen Gewinn zwischen 4,55 und 4,75 US-Dollar je Aktie. Zum Jahresende steht zudem eine wichtige Entscheidung über das laufende Tarifverfahren an, das die künftigen Einnahmen maßgeblich beeinflussen könnte.

Im kommenden Jahr 2027 plant das Unternehmen die Lizenzverlängerung für das Kernkraftwerk Palo Verde. Ein erfolgreicher Abschluss würde die Betriebsdauer der Anlage erheblich verlängern und die langfristige Energieversorgung in der Wachstumsregion sichern.

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