Plug Power: 20% Zölle belasten Margen vor Q1-Bilanz

Plug Power kämpft mit neuen Importzöllen, während der Margen-Turnaround erste Erfolge zeigt. Der Quartalsbericht am 11. Mai wird zum Stresstest.

Die Kernpunkte:
  • Neue Zölle belasten Lieferkette
  • Erstmals positive Bruttomarge erreicht
  • Restrukturierung senkt operative Verluste
  • Quartalszahlen am 11. Mai erwartet

Plug Power hat den freien Fall der Margen gestoppt. Allerdings bedrohen neue Zölle diesen fragilen Erfolg. Pünktlich zum ersten Quartalsbericht des neuen CEOs am 11. Mai steht der Wasserstoff-Spezialist vor einem massiven Stresstest.

Zölle belasten die Lieferkette

Neue Importzölle von 20 Prozent auf chinesische Bauteile und europäische Elektrolyseure setzen das Unternehmen unter Druck. Das Management rechnet mit kurzfristigen Belastungen. Die Folge: Plug Power muss seine Produktion nun auf heimische Zulieferer umstellen.

Das Timing ist heikel. Im vierten Quartal 2025 meldete der Konzern erstmals eine positive Bruttomarge von 2,4 Prozent. Zuvor lag dieser Wert noch tief im Minus.

Sparprogramm zeigt erste Wirkung

Hinter dem Margensprung steckt ein hartes Restrukturierungsprogramm. Das Management peilt damit massive Einsparungen an. Die Maßnahmen zeigen erste Erfolge. Der operative Verlust sank im vergangenen Jahr auf 1,5 Milliarden US-Dollar. Zuvor verbrannte das Unternehmen noch über zwei Milliarden US-Dollar.

Plug Power beendete das Jahr mit Barreserven von rund 368 Millionen US-Dollar. Um die Liquidität zu stärken, verkauft der Konzern seine Anteile am Gateway-Projekt. Der Deal soll bis Ende Juni abschließen. Er dürfte einen dreistelligen Millionenbetrag in die Kasse spülen. Hinzu kommt eine milliardenschwere Kreditgarantie des US-Energieministeriums.

Bewährungsprobe für das Management

Nach deutlichen Kursgewinnen notiert die Aktie aktuell bei rund 3,11 US-Dollar. Die Analysten bleiben mehrheitlich neutral. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 3,64 US-Dollar.

Am 11. Mai präsentiert das Management die neuen Quartalszahlen. Analysten erwarten einen Verlust von 0,09 US-Dollar je Aktie. Der Konsens für den Umsatz liegt bei knapp 142 Millionen US-Dollar.

Anleger achten beim kommenden Bericht besonders auf neue Aufträge für grüne Wasserstoffprojekte. Diese müssen den Auftragsbestand füllen. Nur so kann Plug Power sein Ziel erreichen und bis Ende 2026 ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erzielen.

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