Plug Power: 2,4% Bruttomarge in Q4

Plug Power verzeichnet deutlichen Kursgewinn, bleibt aber weit von der Gewinnzone entfernt. Analysten raten zum Halten, während das Unternehmen seine Strategie neu ausrichtet.

Die Kernpunkte:
  • Kursanstieg von 200 Prozent in zwölf Monaten
  • Analysten-Konsens lautet weiterhin 'Halten'
  • Erstmals positive Bruttomarge im vierten Quartal
  • Strategiewechsel hin zum Produktverkauf

Vom 52-Wochen-Tief bei 0,63 Euro auf aktuell 2,70 Euro — Plug Power hat in zwölf Monaten rund 200 Prozent zugelegt. Trotzdem bleibt das Bild gespalten: Der Kurs liegt noch fast 23 Prozent unter seinem Jahreshoch, und von echter Profitabilität ist das Unternehmen weit entfernt.

Analysten sehen wenig Spielraum

Der Konsens unter Analysten lautet schlicht „Halten“. Von 16 Ratings sind sieben neutral, fünf negativ. Das spiegelt die Unsicherheit wider, die Plug Power seit Jahren begleitet. Hinzu kommt: Fast 25 Prozent des Streubesitzes sind leerverkauft — ein deutliches Zeichen, dass viele Marktteilnehmer auf fallende Kurse setzen.

Der Kurs notiert aktuell rund 34 Prozent über seinem 50-Tage-Durchschnitt. Das deutet auf eine schnelle Erholung hin, die noch nicht fundamental untermauert ist.

Strategie im Umbau

Das Management hat die Richtung geändert. Statt die gesamte Wasserstoff-Infrastruktur selbst zu betreiben, konzentriert sich Plug Power künftig auf den Verkauf von Produkten — Elektrolyseure und wasserstoffbetriebene Gabelstapler vor allem. Das soll die Margen verbessern.

Erste Zeichen gibt es: Im vierten Quartal 2025 erzielte das Unternehmen erstmals eine positive Bruttomarge von 2,4 Prozent. Das ist wenig, aber ein Wendepunkt nach Jahren mit negativen Werten.

GAAP-Profitabilität peilt das Management für 2028 an. Bis dahin bleibt der Weg lang. Im Februar stimmten die Aktionäre einer Verdopplung der genehmigten Aktienanzahl auf drei Milliarden Stück zu — ein Schritt, der künftige Kapitalerhöhungen erleichtern soll, aber bestehende Aktionäre verwässern kann.

Wasserstoff als Langfristwette

Plug Power betreibt Elektrolyseure auf fünf Kontinenten und positioniert sich als Rückgrat einer wachsenden Wasserstoffwirtschaft. Das Ziel: Wasserstoff produzieren, speichern, liefern und in Strom umwandeln — alles aus einer Hand.

Ob der Markt das honoriert, hängt davon ab, wie schnell das Unternehmen den Sprung von 2,4 Prozent Bruttomarge zu nachhaltig schwarzen Zahlen schafft. Die nächsten Quartalsergebnisse werden zeigen, ob der operative Umbau greift — oder ob die Leerverkäufer recht behalten.

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