Plug Power: 5,23%-Stake von Vanguard offengelegt

Vanguard meldet über fünf Prozent Anteil an Plug Power. Der Wasserstoff-Spezialist steht vor einem entscheidenden Quartalsbericht mit neuem CEO.

Die Kernpunkte:
  • Vanguard hält 5,23 Prozent der Anteile
  • Bloom Energy befeuert Branchenoptimismus
  • Aktienanzahl stieg um 50 Prozent
  • Neuer CEO präsentiert Quartalszahlen

Ein neuer Großaktionär bringt sich in Stellung. Vanguard meldet einen Anteil von über fünf Prozent an Plug Power. Das Timing ist brisant. Der Wasserstoff-Spezialist steht nach extremen Kursschwankungen vor einem entscheidenden Quartalsbericht.

Vanguard hält nun gut 73 Millionen Aktien von Plug Power. Das entspricht 5,23 Prozent der Anteile. Der Vermögensverwalter stuft das milliardenschwere Investment als passiv ein.

An der Börse erlebte das Papier zuletzt eine wilde Fahrt. Die Aktie beendete den April mit einem massiven Monatsplus. Am Freitag gab der Kurs allerdings auf 3,13 US-Dollar nach. Seit Jahresbeginn steht dennoch ein Zuwachs von fast 60 Prozent auf der Anzeigetafel.

Konkurrenz befeuert die Kursfantasie

Ein starker Quartalsbericht von Bloom Energy trieb die gesamte Branche an. Der Konkurrent übertraf die Erwartungen beim Umsatz deutlich und hob die Jahresprognose an. Das sorgte Mitte der Woche bei Plug Power für ein zweistelliges Kursplus. Das Handelsvolumen sprang weit über den dreimonatigen Durchschnitt.

Analysten warnen jedoch vor zu viel Euphorie. Die Brennstoffzellen von Plug Power basieren auf Wasserstoff. Das schränkt die Einsatzmöglichkeiten im Vergleich zu Bloom Energy ein. Die Folge: extrem weite Kursziele. Clear Street ruft 3,50 US-Dollar auf. Jefferies sieht den fairen Wert bei lediglich 1,80 US-Dollar.

Verwässerung bremst operative Fortschritte

Fundamental zeigt die Kurve nach oben. Im vierten Quartal 2025 erzielte Plug Power eine positive Bruttomarge von 2,4 Prozent. Ein Jahr zuvor stand hier noch ein drastischer Negativwert. Eine staatliche Kreditgarantie über 1,66 Milliarden US-Dollar bannt parallel dazu die akute Insolvenzgefahr.

Ein strukturelles Problem bleibt. Das Management hat die Anzahl der ausstehenden Aktien in zwölf Monaten um rund 50 Prozent erhöht. Diese massive Verwässerung belastet den Aktienkurs schwer.

Bewährungsprobe für den neuen Chef

Am 11. Mai präsentiert Plug Power die Ergebnisse für das abgelaufene Jahresviertel. Es ist der erste große öffentliche Auftritt für den neuen CEO Jose Luis Crespo. Analysten erwarten einen Umsatz von gut 142 Millionen US-Dollar. Der Verlust je Aktie soll auf 0,10 US-Dollar sinken.

Crespo hat Kostendisziplin zu seinem Hauptthema gemacht. Sein Sparprogramm soll das operative Ergebnis bis Ende 2026 in die Gewinnzone führen. Ein kürzlich gewonnener Vertrag für ein Wasserstoffprojekt in Kanada stützt diesen Kurs. Am 11. Mai muss der neue Chef mit konkreten Auftragszahlen belegen, dass sein Zeitplan für den Breakeven hält.

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