Plug Power Aktie: Analyst optimistisch

Eine Analystenhochstufung mit 50% Kursziel gibt Plug Power Rückenwind, während eine kritische Hauptversammlung über die künftige Kapitalbeschaffung entscheidet.

Die Kernpunkte:
  • Clear Street stuft auf 'Buy' mit 50% Aufwärtspotenzial
  • Kritische Hauptversammlung zu Kapitalmaßnahmen Ende Januar
  • Neuer NASA-Vertrag als prestigeträchtige Referenz
  • Analystenmeinungen zu Plug Power bleiben gespalten

Die Aktie von Plug Power zeigt zu Jahresbeginn 2026 eine bemerkenswerte Erholung. Haupttreiber ist eine Analystenhochstufung von Clear Street, die dem Wasserstoff-Spezialisten ein Kurspotenzial von 50 Prozent bescheinigt. Gleichzeitig wirft eine anstehende Hauptversammlung Ende Januar wichtige Fragen zur künftigen Kapitalstruktur auf.

Hochstufung mit Wermutstropfen

Analyst Tim Moore von Clear Street hat seine Empfehlung am 1. Januar von “Hold” auf “Buy” angehoben und ein Kursziel von 3,00 US-Dollar ausgegeben. Das entspricht einem Aufwärtspotenzial von rund 50 Prozent gegenüber dem Schlusskurs vom 31. Dezember bei 1,97 US-Dollar.

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Moore sieht mehrere positive Faktoren:

  • Project Quantum Leap: Kostensenkungsprogramm mit einem Ziel von 150 bis 200 Millionen US-Dollar jährlich
  • Verbesserte Preissetzungsmacht im Wasserstoffmarkt
  • Allied Green Ammonia-Vertrag: Könnte den Weg zur Profitabilität beschleunigen

Allerdings reduzierte Moore sein Kursziel von zuvor 3,50 US-Dollar. Die Bewertung bleibt damit vorsichtig optimistisch.

NASA-Auftrag als Referenz

Plug Power hat kürzlich einen Vertrag über 2,8 Millionen US-Dollar mit der NASA unterzeichnet. Das Unternehmen wird das Glenn Research Center und die Neil A. Armstrong Test Facility mit flüssigem Wasserstoff beliefern. Es ist der erste Vertrag dieser Art zwischen Plug Power und der Raumfahrtbehörde.

Der Deal verschafft dem Unternehmen eine prestigeträchtige Referenz und bestätigt die Fähigkeit, Aufträge von bedeutenden institutionellen Kunden zu gewinnen.

Kritische Hauptversammlung am 29. Januar

Am 29. Januar 2026 findet eine außerordentliche Hauptversammlung statt, die ursprünglich für den 15. Januar angesetzt war. Auf der Tagesordnung stehen zwei entscheidende Punkte:

  1. Änderung der Abstimmungsregeln zu einer einfachen Mehrheit
  2. Erhöhung der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3 Milliarden

Plug Power hat angekündigt, bei Ablehnung des zweiten Vorschlags einen Reverse Split durchzuführen. Beide Szenarien bedeuten Verwässerung für Aktionäre – nur der Weg dorthin unterscheidet sich.

Geteilte Meinungen an der Wall Street

Die Analystengemeinde bleibt gespalten. Laut MarketBeat lautet das Konsensrating “Hold” mit einem durchschnittlichen Kursziel von 2,80 US-Dollar. Morgan Stanley hält an seiner “Underweight”-Einstufung mit einem Ziel von 1,50 US-Dollar fest, während Canaccord Genuity mit 7,00 US-Dollar deutlich bullischer positioniert ist.

Die Bewertungsdebatte dreht sich um aggressive Annahmen: Umsätze von 1,2 Milliarden US-Dollar bis 2028, ein Gewinn von 124,7 Millionen US-Dollar und ein KGV von 30,1. Angesichts bisheriger Verluste von 2,1 Milliarden US-Dollar und anhaltendem Cash-Burn sind diese Ziele ambitioniert.

Der 29. Januar wird zeigen, welchen Weg das Management zur Kapitalbeschaffung wählt. Die Quartalszahlen für Q4 2025, die für Ende Februar oder Anfang März erwartet werden, dürften dann Klarheit über den operativen Fortschritt bringen.

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