Plug Power Aktie: Analystenprognosen veröffentlicht

Die Sonderversammlung des Wasserstoffunternehmens wurde mangels ausreichender Aktionärsbeteiligung verschoben. Ein Reverse Split steht als Alternative im Raum, falls die geplanten Beschlüsse scheitern sollten.

Die Kernpunkte:
  • Sonderversammlung mangels Quorum vertagt
  • Zwei zentrale Kapitalbeschlüsse zur Abstimmung
  • Reverse Split als mögliche Alternative
  • Aktienkurs schloss bei 2,38 US-Dollar

Plug Power ringt nicht mit der Technik, sondern mit der eigenen Aktionärsbasis. Bei einer wichtigen Sonderversammlung fehlte dem Wasserstoff-Spezialisten die nötige Beteiligung, um zentrale Kapitalmaßnahmen durchzubringen. Jetzt verlängert das Management die Abstimmungsfrist – und bringt gleichzeitig einen Reverse Split als klare Alternative ins Spiel.

Zu wenige Stimmen trotz klarer Zustimmung

Am Donnerstag hat Plug Power die Special Meeting of Stockholders vertagt, weil für entscheidende Beschlüsse kein Quorum zustande kam. Der Knackpunkt: Zwar stimmte die große Mehrheit der abgegebenen Stimmen für die Vorschläge, aber es waren insgesamt zu wenige Aktien vertreten, um die Hürde einer absoluten Mehrheit aller ausstehenden Aktien zu erreichen.

Konkret geht es um zwei Anträge:

  • Proposal 1 (Erhöhung der genehmigten Aktienzahl): 92,63% Zustimmung unter den abgegebenen Stimmen, aber nur rund 36,93% der ausstehenden Aktien waren vertreten. Es fehlen damit etwa 13,07% der ausstehenden Aktien zur Annahme.
  • Proposal 2 (Änderung der Abstimmungsstandards): 89,09% Zustimmung, mit rund 46,86% vertretenen Aktien. Hier fehlen nur noch rund 3,14% der ausstehenden Aktien.

Die Abstimmung läuft nun bis 5. Februar 2026 weiter.

Reverse Split als Plan B

CEO Andy Marsh machte in der Mitteilung unmissverständlich klar, wie hoch der Einsatz ist: Sollte Proposal 2 scheitern, will Plug Power einen Reverse Stock Split umsetzen. Der Verwaltungsrat nennt dafür eine Spanne von 1:5 bis 1:20.

Proposal 1 zielt derweil auf mehr finanziellen Spielraum: Die Obergrenze der genehmigten Aktien soll von 1,5 auf 3,0 Milliarden steigen. Aus Sicht des Managements ist diese Flexibilität wichtig für die Finanzstrategie. Wenn die nötigen Beschlüsse nicht durchkommen, soll der Reverse Split als Alternativweg dienen, um die Aktienstruktur und die Compliance-Anforderungen zu steuern.

Nervosität am Markt – und ein operatives Gegengewicht

Die Unsicherheit rund um Abstimmung, mögliche Verwässerung (über mehr genehmigte Aktien) oder strukturelle Eingriffe (Reverse Split) sorgte am Markt für Zurückhaltung. Der Titel schloss am Donnerstag bei 2,38 USD.

Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf operative Fortschritte: Am 23. Januar meldete Plug Power die erfolgreiche Installation von 100 MW Elektrolyseuren in der Galp-Raffinerie im portugiesischen Sines. Zudem hatte Plug Power Anfang Januar eine Einigung mit Walmart zur Umstrukturierung eines Warrant-Deals aus 2017 erzielt – ein Schritt, der einen potenziellen Verwässerungsüberhang reduzieren soll.

Am Donnerstag, 5. Februar 2026 (10:00 Uhr ET) wird die vertagte Sonderversammlung fortgesetzt. Dann entscheidet sich, ob Plug Power mit höherer genehmigter Aktienobergrenze und angepassten Abstimmungsregeln weitermacht – oder ob stattdessen die angekündigte Aktienzusammenlegung (Reverse Split) als Ausweichlösung umgesetzt wird.

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