Plug Power Aktie: H2 Hollandia liefert erste Ergebnisse
Plug Power nimmt Wasserstoffproduktion in den Niederlanden auf und verbessert operative Kennzahlen, während der Aktienkurs unter Druck bleibt.

- Wasserstoffproduktion in den Niederlanden angelaufen
- Steuergutschriftenverkauf sichert Liquidität ohne Verwässerung
- Umsatzwachstum von 22,3 Prozent im ersten Quartal
- Institutionelle Anleger zeigen gemischtes Engagement
Starke operative Fortschritte, schwache Kursentwicklung. Bei Plug Power klaffen Realität und Marktstimmung derzeit auseinander. In den Niederlanden startete heute die Produktion von grünem Wasserstoff. Die Börse reagiert darauf kaum, die Aktie notiert nahezu unverändert bei 2,32 Euro.
Meilenstein in den Niederlanden
Das Projekt H2 Hollandia in Drenthe liefert erste Ergebnisse. Ein Wasserstoff-Elektrolyseur von Plug Power produzierte dort heute 25 Kilogramm grünen Wasserstoff. Die Anlage mit fünf Megawatt Leistung steht in einem großen Solarpark. Das Ziel: überschüssigen Solarstrom in speicherbaren Brennstoff umwandeln.
Künftig soll die Anlage rund 300 Tonnen grünen Wasserstoff pro Jahr herstellen. Sogenannte Tube-Trailer verteilen das Gas dann an Tankstellen und Industriekunden. Das Projekt erhält massive staatliche Unterstützung. Nationale und regionale Fördergelder fließen in Höhe von 13 Millionen Euro.
Frisches Kapital ohne Verwässerung
Parallel dazu meldet das Unternehmen erste Auslieferungen in Dänemark. All diese Schritte dienen einem klaren Finanzziel. Plug Power will bis zum vierten Quartal 2026 eine ausgeglichene Bruttomarge erreichen.
Um die Kasse zu füllen, verkauft der Konzern Steuergutschriften aus seinem Projekt in Louisiana. Dieser Schritt bringt frische Liquidität. Eine Verwässerung der Aktien bleibt den Anlegern erspart. Auch operativ läuft es besser als erwartet. Der Umsatz stieg im ersten Quartal um 22,3 Prozent auf rund 163 Millionen US-Dollar.
Investoren schichten um
Bei den institutionellen Anlegern zeigt sich ein gemischtes Bild. Leonteq Securities reduzierte seine Position drastisch. Der Vermögensverwalter verkaufte über 195.000 Aktien. Das entspricht einem Minus von 52,5 Prozent.
Andere Adressen greifen stattdessen zu. Pictet Asset Management baute seinen Bestand um 13,2 Prozent aus. Die Banque Cantonale Vaudoise stockte ihre Position um knapp 15 Prozent auf. Insgesamt halten institutionelle Investoren rund 43 Prozent der Aktien.
Blick auf den Chart
Trotz der operativen Erfolge geriet der Aktienkurs zuletzt unter Druck. Auf Sicht von 30 Tagen steht ein Minus von 17,13 Prozent. Der Relative-Stärke-Index fällt auf 39,7 Punkte. Die Aktie nähert sich damit dem überverkauften Bereich.
Eine wichtige Unterstützung bietet nun die 200-Tage-Linie. Sie verläuft bei 2,26 Euro und liegt nur knapp unter dem aktuellen Kursniveau. Hält diese Marke, könnte der Wert wieder nach oben drehen. Die Analysten von B. Riley sehen jedenfalls Potenzial. Sie empfehlen die Aktie zum Kauf und rufen ein Kursziel von 5,00 US-Dollar aus.
Plug Power-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Plug Power-Analyse vom 6. Juli liefert die Antwort:
Die neusten Plug Power-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Plug Power-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 6. Juli erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Plug Power: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




