Plug Power Aktie: Hürden aufgetaucht!
Plug Power benötigt dringend Zustimmung zur Kapitalerhöhung, um einen Reverse Stock Split zu vermeiden. Gleichzeitig steht das Unternehmen unter Druck durch Sammelklagen.

- Fehlende Stimmen für Verdopplung der Aktienanzahl
- Drohender Reverse Split bei Scheitern der Abstimmung
- Sammelklagen wegen irreführender Kreditkommunikation
- Aktienkursverlust von fast 15 Prozent in einer Woche
Für Anleger von Plug Power brechen entscheidende Stunden an. Unmittelbar vor der verschobenen Hauptversammlung kämpft das Management um die notwendige Zustimmung für eine massive Erhöhung der Aktienanzahl. Während CEO Andy Marsh versucht, die letzte Lücke bei den Wählerstimmen zu schließen, drohen bei einem Scheitern tiefgreifende Maßnahmen für die Aktienstruktur und juristischer Ärger im Hintergrund.
Jede Stimme zählt
Der Fokus der Marktteilnehmer liegt auf dem morgigen Donnerstag. CEO Andy Marsh gab am heutigen 4. Februar ein dringendes Update zur Abstimmung über „Proposal 2“. Dieser Vorschlag sieht vor, die Anzahl der genehmigten Aktien von 1,5 Milliarden auf 3,0 Milliarden zu verdoppeln – ein Schritt, der dem Unternehmen Spielraum für neue Kapitalbeschaffung geben würde.
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Laut Unternehmensangaben fehlt nur noch knapp 1 % der ausstehenden Aktien, um die notwendige Mehrheit zu erreichen. Das Management macht unmissverständlich klar, was auf dem Spiel steht: Sollte der Vorschlag keine ausreichende Unterstützung finden, sieht sich der Vorstand gezwungen, einen Reverse Stock Split durchzuführen. Dieser Schritt wäre notwendig, um vertragliche Verpflichtungen zu erfüllen und die Notierungsvoraussetzungen an der Börse zu wahren.
Juristischer Gegenwind nimmt zu
Während die Führungsebene um finanzielle Flexibilität ringt, wächst der Druck von juristischer Seite. Mehrere Kanzleien, darunter Pomerantz LLP und Robbins LLP, haben Sammelklagen gegen den Wasserstoff-Spezialisten eingereicht. Im Zentrum der Vorwürfe steht die Kommunikation bezüglich eines 1,66 Milliarden Dollar schweren Kredits des Energieministeriums (DOE).
Der Vorwurf lautet, das Unternehmen habe irreführende Angaben zur Wahrscheinlichkeit der Kreditnutzung gemacht. Nachdem Plug Power im November 2025 verkündete, die Aktivitäten unter dem DOE-Programm zugunsten anderer Strategien auszusetzen, geriet das Vertrauen der Investoren ins Wanken. Dass die Aktie allein in den letzten sieben Tagen fast 15 % an Wert verlor und aktuell bei 2,13 USD notiert, spiegelt die anhaltende Nervosität wider.
Blick auf den Donnerstag
Die Situation ist für das Unternehmen kritisch, zumal Wettbewerber wie Siemens Energy ihre Infrastrukturprojekte in den USA konsequent vorantreiben. Für Aktionäre bringt der 5. Februar die Entscheidung: Gelingt es dem Management in letzter Minute, die fehlenden Stimmen zu mobilisieren, oder müssen sich Anleger auf eine zwangsweise Zusammenlegung ihrer Anteile einstellen?
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