Plug Power Aktie: Marktreaktionen erwarten?

Plug Power benötigt bis zum 5. Februar zusätzliche Aktionärsstimmen für Kapitalmaßnahmen, während in Portugal ein wichtiges Wasserstoffprojekt abgeschlossen wurde.

Die Kernpunkte:
  • Aktionärsabstimmung über Kapitalstruktur bis 5. Februar
  • Erfolgreiche Installation von 100 MW Elektrolyseuren in Portugal
  • Gefahr eines Reverse Split bei Scheitern der Vorlage
  • Projekt soll jährlich 110.000 Tonnen CO₂ einsparen

Plug Power steht vor wegweisenden Tagen. Während das Wasserstoff-Unternehmen in Portugal einen Meilenstein feiert, kämpft es in den USA um entscheidende Stimmen seiner Aktionäre. Die Abstimmung am 5. Februar könnte die Zukunft der Kapitalstruktur bestimmen – und möglicherweise einen Reverse Split erzwingen.

Aktionäre sollen nachstimmen

Am 29. Januar musste Plug Power seine außerordentliche Hauptversammlung verschieben. Der Grund: Zu wenige Aktionäre hatten ihre Stimme abgegeben. Zwar stimmten über 92% der abgegebenen Stimmen für Vorschlag 1 und knapp 89% für Vorschlag 2. Doch laut Satzung ist eine Mehrheit aller ausgegebenen Aktien erforderlich – und davon waren nur 37% beziehungsweise 47% vertreten.

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Das Unternehmen benötigt bis zum 5. Februar weitere 13% der ausstehenden Aktien für Vorschlag 1 und zusätzliche 3% für Vorschlag 2. Zur Abstimmung stehen zwei Punkte:

  • Vorschlag 1: Modernisierung der Abstimmungsstandards gemäß aktuellem Delaware-Recht
  • Vorschlag 2: Erhöhung der genehmigten Stammaktien von 1,5 auf 3 Milliarden

Falls Vorschlag 2 scheitert, hat Plug Power bereits angekündigt, einen Reverse Split durchzuführen, um die verfügbaren Aktien zu erhöhen. Am 2. Februar will das Management in einer Fragerunde auf Investorenfragen eingehen.

Großprojekt in Portugal abgeschlossen

Parallel zu den Kapitalfragen vermeldete Plug Power am 23. Januar einen Erfolg in Europa. Das Unternehmen hat 100 MW PEM-GenEco-Elektrolyseure in der Galp-Raffinerie in Sines installiert – eines der größten Wasserstoffprojekte Europas.

Die zehn Module sollen ab der zweiten Jahreshälfte 2026 bis zu 15.000 Tonnen erneuerbaren Wasserstoff pro Jahr produzieren. Damit könnte die Raffinerie rund 20% ihres bisherigen grauen Wasserstoffs ersetzen und jährlich etwa 110.000 Tonnen CO₂ einsparen. Die Inbetriebnahme der Systeme beginnt in den kommenden Monaten.

Der Abschluss des Portugal-Projekts zeigt Plug Powers technische Fähigkeiten im industriellen Maßstab. Die kommende Woche wird jedoch zeigen, ob die Aktionäre dem Unternehmen die gewünschte finanzielle Flexibilität gewähren – oder ob ein Aktiensplit die Folge sein wird.

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