Plug Power Aktie: Meilenstein erreicht

Plug Power vollendet eine der größten Wasserstoffanlagen Europas in Portugal, während zeitgleich eine wichtige Abstimmung über die Kapitalerhöhung des Unternehmens ansteht.

Die Kernpunkte:
  • Fertigstellung einer 100-MW-Elektrolyseanlage in Portugal
  • Kritische Aktionärsabstimmung zur Kapitalerhöhung am 29. Januar
  • Projekt soll jährlich 15.000 Tonnen grünen Wasserstoff liefern
  • Spannungsfeld zwischen technischem Erfolg und angespannter Finanzlage

Plug Power hat im portugiesischen Sines eine der größten Wasserstoff-Anlagen Europas fertiggestellt – ein Projekt, das die Fähigkeit des Unternehmens zur industriellen Skalierung unter Beweis stellt. Doch parallel rückt ein kritisches Ereignis in den Fokus: die Aktionärsabstimmung diese Woche, die über den finanziellen Spielraum des Konzerns entscheiden wird.

100 Megawatt für Galp installiert

Am 23. Januar 2026 meldete Plug Power den Abschluss der Installation von 100 Megawatt PEM-Elektrolyseuren in der Galp-Raffinerie in Sines. Das Projekt besteht aus zehn einzelnen 10-MW-Modulen der GenEco™-Baureihe und zählt zu den größten grünen Wasserstoff-Projekten auf dem Kontinent.

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Die Inbetriebnahme soll in den kommenden Monaten beginnen. Sobald die Anlage läuft, rechnet das Unternehmen mit einer jährlichen Produktion von bis zu 15.000 Tonnen erneuerbarem Wasserstoff. Dieser Output soll rund 20 Prozent des grauen Wasserstoffs in der Raffinerie ersetzen und die CO₂-Emissionen um etwa 110.000 Tonnen pro Jahr senken.

Das Management wertet das Projekt als Beleg dafür, dass großindustrielle Wasserstoff-Infrastruktur technisch umsetzbar ist – ein wichtiges Signal für einen Sektor, der noch immer um kommerzielle Skalierung ringt.

Entscheidende Abstimmung am 29. Januar

Mindestens ebenso bedeutsam wie die technische Leistung ist die anstehende außerordentliche Hauptversammlung am 29. Januar 2026. Auf der Tagesordnung steht die Erhöhung der genehmigten Stammaktien – eine Maßnahme, die Plug Power zusätzlichen Finanzierungsspielraum verschaffen soll.

Die ursprünglich für Mitte Januar geplante Versammlung wurde verschoben, um Aktionären mehr Zeit für ihre Stimmabgabe zu geben. Ein positives Votum gilt als essenziell für die Kapitalstrategie des Unternehmens, insbesondere vor dem Hintergrund der nach wie vor hohen Liquiditätsbelastung durch operative Verluste.

Volatilität bleibt Konstante

Die operative Entwicklung in Sines steht im Kontrast zur Kursentwicklung der Aktie, die in den ersten Wochen des Jahres 2026 deutliche Schwankungen verzeichnete. Während die technische Umsetzung gelingt, bleibt die Finanzlage angespannt – ein Spannungsfeld, das Anleger genau beobachten.

Die Quartalszahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr werden voraussichtlich Ende Februar vorgelegt. Bis dahin wird sich zeigen, ob die Aktionäre dem Kapitalerhöhungs-Plan zustimmen und wie das Management die weitere Finanzierung der Expansion plant.

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