Plug Power Aktie: Nerven angespannt!
Plug Power steht vor einer entscheidenden Abstimmung zur Verdoppelung der Aktienanzahl, um die Finanzierung zu sichern. Analysten sind gespalten, während die Aktie volatil bleibt.

- Kritische Abstimmung über Kapitalerhöhung am 29. Januar
- Verdoppelung der Aktien von 1,5 auf 3 Milliarden geplant
- Analysten uneins zwischen Kaufempfehlung und Skepsis
- Hohe Leerverkaufsquote von etwa 25 Prozent
Am 29. Januar 2026 steht für Plug Power mehr auf dem Spiel als nur eine Routineabstimmung. Auf der Hauptversammlung entscheidet sich, ob das angeschlagene Wasserstoff-Unternehmen die nötige Finanzierungsflexibilität erhält – oder in unbekanntes Terrain abdriftet. Die Aktie notiert bei 2,36 USD, doch der Kurs wird derzeit nicht von operativen Fortschritten bestimmt, sondern von nervöser Erwartung.
Mit einem Tagesplus von 4,42% am Freitag zeigt sich die Volatilität, die derzeit das Handelsbild prägt. Seit dem 52-Wochen-Tief bei 0,69 USD hat sich der Titel zwar erholt, doch die Bewertung von rund 3,28 Milliarden USD steht auf wackligen Fundamenten. Der anhaltende Kapitalbedarf dominiert alle anderen Themen.
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Die Weichenstellung vom 29. Januar
Das Management strebt eine drastische Maßnahme an: Die Zahl der genehmigten Stammaktien soll von 1,5 Milliarden auf 3,0 Milliarden verdoppelt werden. Diese Kapitalerhöhung ist keine Formsache, sondern überlebenswichtig. Sie verschafft dem Unternehmen den Spielraum für künftige Finanzierungsrunden, um den laufenden Geldverbrauch zu kompensieren.
Lehnen die Aktionäre den Vorschlag ab, hat der Vorstand bereits einen Reverse Stock Split als Alternative angekündigt. Diese Notlösung würde zwar die Börsennotierung sichern, aber neue Unsicherheiten schaffen.
Die wichtigsten Fakten:
* Aktienkurs: 2,36 USD (+4,42% am Freitag)
* Marktkapitalisierung: 3,28 Milliarden USD
* Leerverkaufsquote: ca. 25%
* Nächster Quartalsbericht: 26. Februar 2026
* Kritisches Datum: 29. Januar 2026 (Hauptversammlung)
Analysten uneins: Optimismus trifft Skepsis
Die Einschätzungen könnten kaum weiter auseinandergehen. Analyst Tim Moore von Clear Street stufte die Aktie kürzlich von “Hold” auf “Buy” hoch und sieht ein Kursziel von 3,00 USD – ein Potenzial von über 25% vom aktuellen Niveau. Moore verweist auf das “Quantum Leap”-Programm, das jährliche operative Einsparungen zwischen 150 und 200 Millionen USD bringen soll.
Dem gegenüber steht die harte Realität der Bilanz. In den letzten zwölf Monaten verbuchte Plug Power bei Erlösen von 676 Millionen USD einen Nettoverlust von rund 2,12 Milliarden USD. Die ausgesetzte Auszahlung eines 1,66 Milliarden USD schweren Kredits durch die Trump-Regierung verschärft die Finanzierungslage zusätzlich. BMO Capital hält an seiner “Underperform”-Einstufung fest und sieht erhebliche Abwärtsrisiken.
Binäres Risiko für Anleger
Die technische Lage ist brisant. Mit einer Leerverkaufsquote von über 25% setzen viele Marktteilnehmer auf fallende Kurse. Positive Signale von der Hauptversammlung oder zum Sparprogramm könnten diese Positionen jedoch unter Druck setzen und eine scharfe Gegenbewegung auslösen.
Gleichzeitig bleiben die operativen Herausforderungen massiv. Nach 25 Jahren ohne nachhaltigen Jahresgewinn handelt das Unternehmen nicht mehr als Wachstumsstory, sondern als Sanierungsfall. Der Ausbau von Wasserstoffanlagen in Georgia und Texas läuft, doch der Kapitalbedarf bleibt das beherrschende Thema.
Bis zum 29. Januar bewegen sich Investoren in einem binären Szenario: Die Genehmigung der Kapitalerhöhung sichert die Finanzierung, verwässert aber bestehende Aktionäre. Eine Ablehnung würde das Unternehmen zu einem riskanten Reverse Split zwingen. Die Entscheidung rückt näher.
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