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PNE Wind gelingt deutliche Ergebnissteigerung

Der Windpark-Projektierer PNE Wind konnte nach Aussage des künftigen Vorstandsvorsitzenden Markus Lesser das Auftaktquartal als gelungen betrachten. Während sich Umsätze und Gesamtleistung verringerten, wurde das operative Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich verbessert.

© PNE Wind

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Die Umsatzerlöse lagen nach 15,2 Mio. Euro im Vorjahr aktuell bei 11,9 Mio. Euro. Auch die Gesamtleistung sank von zuvor 23,6 Mio. Euro auf 21,1 Mio. Euro. PNE Wind gelang es jedoch, das EBIT von -6 Mio. Euro im Vorjahreszeitraum auf rund 0,2 Mio. Euro deutlich zu verbessern.

Dies sollte umso mehr Beachtung finden, da sich zwar die Einnahmen aus dem laufenden Betrieb der Windparks, welche sich im Eigenbestand befinden, positiv auswirkte, auf der anderen Seite jedoch die mit dem Bau dieser Anlagen verbundenen Kosten entsprechend belastend wirkten.

Das verwässerte Ergebnis je Aktie stieg auf -0,05 Euro nach -0,13 Euro im Vorjahresquartal. Der Konzern konnte per Ende März eine Liquidität von 76,9 Mio. Euro ausweisen, die Eigenkapitalquote lag bei 33%.

PNE Wind mit großen Plänen

Zurzeit errichtet das Unternehmen vier Onshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 55,2 MW. Rund 32,1 MW hiervon sind dabei für das eigene Portfolio vorgesehen. Zugleich liegen bereits Genehmigungen für den Bau von weiteren Anlagen mit rund 32,9 MW Nennleistung vor, mit deren Bau in Kürze begonnen werden soll.

Für dieses Jahr hat sich PNE Wind einiges vorgenommen. So soll das in den vergangenen Jahren aufgebaute Windpark-Portfoio entweder über einen Direktverkauf oder einen Börsengang veräußert werden. Dadurch soll das EBIT in diesem Jahr bis zu 100 Mio. Euro erreichen.

160511 PNE

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