POET Technologies: $5 Millionen Marvell-Auftrag bestätigt

Ein Millionenauftrag von Celestial AI katapultiert POET Technologies in das Marvell-Ökosystem und beschert der Aktie ein deutliches Kursplus.

Die Kernpunkte:
  • Offizieller Produktionsauftrag über fünf Millionen Dollar
  • Einstieg in das Marvell-KI-Server-Ökosystem
  • Aktie steigt um rund 27 Prozent
  • Auslieferung der optischen 800G-Engines geplant

Ein offizieller Millionenauftrag katapultiert die Aktie von POET Technologies auf ein neues Jahreshoch. Am Freitag schloss das Papier bei 12,86 Euro. Das entspricht einem Tagesplus von rund 27 Prozent. Der Auslöser ist ein Durchbruch im Bereich der KI-Infrastruktur.

Einstieg in das Marvell-Ökosystem

Finanzchef Thomas Mika bestätigte einen Produktionsauftrag über mehr als fünf Millionen US-Dollar. Der Kunde ist Celestial AI. Marvell hat dieses Unternehmen Anfang 2026 übernommen. POET liefert dafür seine optischen 800G-Engines.

Damit integriert Marvell die Technologie von POET formell in sein KI-Server-Ökosystem. Der Markt reagiert euphorisch auf diesen kommerziellen Erfolg. Der Auftrag validiert die Plattform des Unternehmens für die schnelle Datenübertragung in Rechenzentren. Analysten sehen einen enormen Bedarf an effizienten optischen Lösungen.

Volle Kassen trotz Anlaufverlusten

Trotz der jüngsten Kursrallye steht das operative Geschäft noch ganz am Anfang. Im Geschäftsjahr 2025 erwirtschaftete POET lediglich rund 1,1 Millionen US-Dollar Umsatz. Dem stand ein Nettoverlust von etwa 63 Millionen US-Dollar gegenüber.

Die Liquidität des Konzerns ist indes gesichert. Nach mehreren Finanzierungsrunden verfügt POET aktuell über Barreserven von rund 430 Millionen US-Dollar. Dieses Kapital finanziert den teuren Übergang von der Entwicklung in die Massenproduktion.

Blick auf das zweite Halbjahr

Der Fahrplan für die kommenden Monate ist klar definiert. In der zweiten Jahreshälfte 2026 will das Unternehmen die bestellten Einheiten ausliefern. Parallel dazu entwickelt das Team bereits die nächste Generation. Neue Plattformen mit 1,6T und 3,2T sollen künftige Anforderungen von Rechenzentren abdecken.

Neben der technischen Skalierung baut das Management auch die Unternehmensstruktur um. Die Firmenzentrale zieht in die USA um. Die Folge: Investoren achten nun genau auf weitere Aufträge. Neue Design-Wins mit bestehenden Partnern wie Foxconn oder Mitsubishi könnten die aktuelle Bewertung untermauern.

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