Polestar Aktie: Stabilisierung gesucht
Nach dem Reverse-Split zur Nasdaq-Kompatibilität konzentriert sich Polestar auf operative Meilensteine in einem herausfordernden Elektromarkt. Die Quartalszahlen und der Polestar 5-Start sind entscheidend.

- Reverse-Split sicherte Nasdaq-Listing im Dezember
- Herausforderungen durch Northvolt-Insolvenz und Marktabkühlung
- Fokus auf Quartalsergebnisse und Kostensenkungsprogramme
- Geplanter Verkaufsstart des Polestar 5 für Mitte 2026
Polestar konzentriert sich nach dem Reverse-Split im vergangenen Dezember auf die Stabilisierung des Aktienkurses. Die Zusammenlegung der Papiere im Verhältnis 1 zu 30 war eine notwendige Maßnahme, um die Mindestanforderungen der Nasdaq zu erfüllen und ein Delisting zu verhindern. Nun muss das Unternehmen beweisen, dass die bereinigte Bewertung in einem schwierigen Marktumfeld Bestand hat.
Gegenwind im Elektro-Sektor
Das Branchenumfeld für Elektrofahrzeuge gestaltet sich Anfang 2026 weiterhin anspruchsvoll. Die Branche verarbeitet noch immer die Folgen der Northvolt-Insolvenz und die damit verbundenen Unsicherheiten in der europäischen Batterie-Lieferkette. Zudem deuteten jüngste Signale von Wettbewerbern wie Porsche Ende Januar darauf hin, dass die Wachstumsphase im Luxus-Segment einer Marktsättigung weicht.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei Polestar Auto.adr/a?
Die wichtigsten Faktoren für die aktuelle Lage:
* Reverse-Split: Umsetzung am 9. Dezember 2025 zur Sicherung des Nasdaq-Listings.
* Lieferketten: Belastung durch die Insolvenzabwicklung des Batterieherstellers Northvolt.
* Marktdynamik: Abkühlende Nachfrage im Premium-Segment für Elektroautos.
Fokus auf operative Meilensteine
Nachdem die strukturellen Hürden an der Börse vorerst genommen sind, rückt die operative Umsetzung in den Vordergrund. Der Markt wartet auf die Ergebnisse des vierten Quartals 2025, wobei insbesondere die Cash-Burn-Rate und der Fortschritt der Kostensenkungsprogramme entscheidend sein werden.
Wird der geplante Verkaufsstart des Polestar 5 die nötigen Impulse liefern? Die physische Auslieferung des viertürigen GT ist für Mitte 2026 geplant. Nachdem im Dezember bereits erste virtuelle Testfahrten initiiert wurden, könnten konkrete Updates zum Zeitplan als Katalysator für die Stimmung dienen.
Zusätzlich zur Modelloffensive steht die Einhaltung strengerer Werbestandards für Reichweitenangaben in Europa auf der Agenda. Nach den Untersuchungen der italienischen Behörden Ende 2025 bleibt die transparente Kommunikation von Leistungsdaten eine Priorität. Die kommenden Quartalszahlen werden zeigen, wie effizient Polestar seine Strategie in diesem kapitalintensiven Umfeld umsetzt.
Polestar Auto.adr/a-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Polestar Auto.adr/a-Analyse vom 1. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Polestar Auto.adr/a-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Polestar Auto.adr/a-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 1. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Polestar Auto.adr/a: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




