Polestar Auto.adr/a Aktie: Zweifel dominieren!

Der Elektroautohersteller kündigt vier neue Modelle bis 2028 an, senkt jedoch gleichzeitig die Absatzprognose für 2026, was zu einer Analysten-Abstufung führte.

Die Kernpunkte:
  • Ambitionierter Plan für vier neue Modelle bis 2028
  • Gesenkte Absatzprognose für das kommende Jahr
  • Analysten stufen Aktie auf 'Underweight' herab
  • Ausbau des Einzelhandelsnetzes um 30 Prozent geplant

Polestar kündigt die größte Produktoffensive der Firmengeschichte an, dämpft jedoch gleichzeitig die Erwartungen für das kommende Jahr. Während das Management neue Modelle bis 2028 vorstellte, sorgen gesenkte Wachstumsziele und eine Analysten-Abstufung für Verunsicherung unter Anlegern. Kann die langfristige Produktstrategie die kurzfristige Skepsis an der Börse entkräften?

Vier neue Modelle bis 2028

Der schwedische Elektroauto-Hersteller bestätigte einen ambitionierten Zeitplan für die kommenden Jahre. Den Auftakt macht der Polestar 5, ein Grand Tourer, dessen Auslieferung im Sommer 2026 beginnen soll. Noch im vierten Quartal desselben Jahres folgt eine neue Variante des Polestar 4.

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Für das Jahr 2027 plant das Unternehmen eine komplett neue Generation des Polestar 2, gefolgt vom Polestar 7 im Jahr 2028. CEO Michael Lohscheller betonte, dass diese Strategie auf das profitable Kernsegment des Marktes abzielt. Ein Wermutstropfen bleibt jedoch: Aufgrund von US-Importzöllen von über 100 Prozent wird die neue Generation des Polestar 2 nicht in den Vereinigten Staaten eingeführt.

Prognosesenkung und Analysten-Abstufung

Trotz der vollen Produkt-Pipeline belastete ein angepasster Ausblick die Stimmung. Polestar rechnet für 2026 nur noch mit einem Absatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Bisherige Mittelfristziele sahen jährliche Zuwachsraten von etwa 30 bis 35 Prozent vor.

Diese Korrektur rief gestern die Investmentbank Cantor Fitzgerald auf den Plan. Die Analysten stuften die Aktie von „Neutral“ auf „Underweight“ herab. Als Hauptgründe nannte Analyst Andres Sheppard den enttäuschenden Ausblick sowie den anhaltenden Kapitalbedarf. Die Experten senkten ihre Schätzung für die Auslieferungen im Jahr 2026 von über 80.000 auf rund 66.720 Fahrzeuge.

Fokus auf Liquidität und Vertrieb

Der vorsichtige Ausblick folgt auf ein Rekordjahr 2025, in dem Polestar 60.119 Fahrzeuge auslieferte – ein Plus von 34 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Um das Wachstum zu finanzieren und gleichzeitig die Liquidität zu schonen, setzt das Management vorerst verstärkt auf überarbeitete Versionen bestehender Modelle.

Das Ziel bleibt eine jährliche Absatzmarke von über 100.000 Fahrzeugen. Um dieses Volumen zu bewältigen, plant Polestar im laufenden Jahr eine Erweiterung des weltweiten Einzelhandelsnetzes um etwa 30 Prozent. Damit sollen die Kapazitäten für den Verkaufsstart des Polestar 5 im Sommer geschaffen werden.

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