Porsche AG Aktie: Mögliche Rückschläge?
Porsche verzeichnet den stärksten prozentualen Auslieferungsrückgang seit 2009. Der Einbruch in China um 26% und der Verlust der Marktführerschaft belasten die Aktie.

- Stärkster Absatzrückgang seit der Finanzkrise
- China-Auslieferungen brechen um 26% ein
- USA löst China als wichtigsten Einzelmarkt ab
- Aktienkurs nähert sich Allzeittief
Der Sportwagenbauer aus Stuttgart hat heute Zahlen vorgelegt, die das Ausmaß der Krise verdeutlichen: Die weltweiten Auslieferungen brachen 2025 um 10% auf 279.449 Fahrzeuge ein – der stärkste prozentuale Rückgang seit der Finanzkrise 2009. Besonders dramatisch: Der einstige Hoffnungsmarkt China kollabiert regelrecht.
Die Fakten im Überblick:
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- Weltweite Auslieferungen: -10% auf 279.449 Einheiten
- China-Absatz: -26% auf nur noch 41.938 Fahrzeuge
- Deutschland: -16% auf 29.968 Einheiten
- USA: stabil bei 86.229 Auslieferungen (neuer wichtigster Einzelmarkt)
- Porsche 911: +1% auf Rekordniveau von 51.583 Fahrzeugen
China-Desaster belastet schwer
Das Reich der Mitte entwickelt sich zum Sorgenkind. Bereits das vierte Jahr in Folge sanken die Verkaufszahlen – doch 2025 beschleunigte sich der Niedergang deutlich. Mit einem Minus von 26% hat Porsche massiv Terrain an lokale Wettbewerber wie BYD oder Nio verloren, die im Premium-Elektrosegment aggressiv expandieren.
Die USA konnten das Vorjahresniveau zwar halten und lösten China als wichtigsten Einzelmarkt ab. Doch dieser Erfolg kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die Strategie “Wert vor Menge” unter Druck gerät, wenn das Volumen so stark schrumpft.
Gespaltenes Produktportfolio
Während die Ikone 911 einen neuen Auslieferungsrekord aufstellte und auch der Macan leicht zulegen konnte (+2%), brachen andere Baureihen massiv ein. Der Elektro-Sportwagen Taycan verlor 22%, der Cayenne sogar 21%. Das Management begründet die Schwäche mit Angebotslücken bei den Verbrenner-Versionen der 718- und Macan-Reihen sowie der generellen Konsumzurückhaltung im Luxussegment.
Immerhin: Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge stieg auf 34,4% (Vorjahr: 27,0%). In Europa dominieren sie mittlerweile mit einem Anteil von 57,9%.
Charttechnisch am Abgrund
Die Aktie notiert aktuell bei 42,36 Euro und damit gefährlich nah am Allzeittief. Auf Wochensicht summieren sich die Verluste auf rund 11% – die schlechteste Performance seit dem Börsengang 2022. Sollte die kritische Unterstützungszone um 40 Euro nachhaltig unterschritten werden, droht ein Rutsch bis auf 38,60 Euro. Eine Stabilisierung ist erst zu erwarten, wenn der neue CEO Michael Leiters glaubhaft darlegen kann, wie der Negativtrend in China gestoppt werden soll.
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