Porsche AG Aktie: Stummer Alarm?
Der Sportwagenbauer startet die Produktion des Cayenne Electric, während Berichte über eine Streichung der elektrischen 718-Modelle die Strategie infrage stellen. Die Auslieferungen sanken 2025 deutlich.

- Produktionsstart des leistungsstärksten Serien-Porsche
- Elektrische 718-Modelle möglicherweise gestrichen
- Weltweite Auslieferungen um 10 Prozent gesunken
- Klarheit durch Geschäftsbericht im März erwartet
Licht und Schatten in Stuttgart: Während der Produktionsstart des Cayenne Electric einen wichtigen Meilenstein markiert, sorgen Berichte über ein mögliches Aus für die elektrische 718-Reihe für Unruhe. Angesichts sinkender Auslieferungszahlen steht die Elektro-Strategie des Sportwagenbauers offenbar auf dem Prüfstand.
- Cayenne Electric: Produktion des leistungsstärksten Serien-Porsche gestartet
- 718-Reihe: Bloomberg berichtet über mögliche Streichung der E-Varianten
- Absatz: Auslieferungen sanken 2025 um 10 Prozent
Leuchtturmprojekt läuft an
Der Produktionsstart des Cayenne Electric im Werk Bratislava ist das technologische Signal, das Porsche jetzt braucht. Auf einer flexiblen Fertigungslinie entsteht das bisher leistungsstärkste Serienfahrzeug der Unternehmensgeschichte. Mit einer 113-kWh-Batterie und Spitzenleistungen von bis zu 850 kW beim Turbo-Modell demonstriert der Konzern technische Stärke. Die eigene Batteriemontage vor Ort unterstreicht den Anspruch auf Wertschöpfungstiefe.
718-Reihe vor dem Aus?
Doch die Euphorie über das neue SUV wird durch Berichte aus den USA gedämpft. Laut Bloomberg erwägt das Management, die geplante elektrische 718-Baureihe – also Boxster und Cayman – komplett zu streichen. Als Ursachen werden Entwicklungsverzögerungen und gestiegene Kosten genannt. Sollte sich dies bestätigen, wäre es eine signifikante Abkehr vom bisherigen Elektrifizierungskurs und ein Indiz dafür, dass die wirtschaftliche Realität die ursprünglichen Pläne einholt.
Absatzschwäche belastet
Der strategische Schlingerkurs trifft auf ein herausforderndes operatives Geschäft. Für das Gesamtjahr 2025 musste Porsche einen Rückgang der weltweiten Auslieferungen um rund 10 Prozent auf knapp 280.000 Fahrzeuge verbuchen. Besonders die schwache Nachfrage im wichtigen chinesischen Markt und Lücken im Modellangebot drückten auf das Volumen. Personell reagierte der Konzern bereits: Seit Anfang Februar soll Tobias Sühlmann als neuer Design-Chef frische Akzente setzen.
Klarheit über die finanzielle Situation und die Zukunft der 718-Modelle wird der Geschäftsbericht am 11. März 2026 bringen. Spätestens auf der Analystenkonferenz am 26. März muss das Management detailliert darlegen, wie die Profitabilität trotz sinkender Stückzahlen gesichert werden soll und welche Modellreihen künftig Priorität genießen.
Porsche AG-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Porsche AG-Analyse vom 10. Februar liefert die Antwort:
Die neusten Porsche AG-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Porsche AG-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 10. Februar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Porsche AG: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...




