Porsche AG Aktie: Trübes Zwischenfazit?

Porsches weltweite Auslieferungen sinken um 10%, angetrieben von einem massiven Einbruch in China. Analysten bewerten die Lage angesichts stagnierender US-Verkäufe und neuer Führung unterschiedlich.

Die Kernpunkte:
  • Starker Absatzrückgang im wichtigen China-Markt
  • Weltweite Fahrzeugauslieferungen deutlich gesunken
  • Analystenmeinungen von optimistisch bis pessimistisch
  • Aktienkurs notiert nahe 52-Wochen-Tief

Porsche steht vor einem Dilemma: Während JP Morgan mit einem Kursziel von 58 Euro noch immer 38 Prozent Aufwärtspotenzial sieht, offenbaren die jüngsten Absatzzahlen eine dramatische Schwäche im ehemals wichtigsten Markt. China bricht massiv ein – und die USA können das Loch nicht füllen.

Die Fakten im Überblick:
– China-Auslieferungen 2025: -26% auf nur 41.938 Fahrzeuge
– US-Absatz stagniert bei 76.219 Einheiten (+0,07%)
– Weltweite Auslieferungen: -10% auf 279.449 Fahrzeuge
– Aktueller Kurs: 42 Euro (nahe 52-Wochen-Tief von 39,81 Euro)

Geteilte Analystenmeinungen

JP Morgan hält trotz der schwachen Entwicklung an seiner optimistischen Einschätzung fest. Analyst Jose M. Asumendi bekräftigte am 20. Januar das “Overweight”-Rating. Allerdings korrigierte er die Gewinnerwartungen für 2025 und 2026 nach unten. Der Fokus liegt nun auf der Frage, ob der neue Konzernchef Michael Leiters, seit 1. Januar im Amt, die erhoffte Margenerholung einleiten kann.

Jefferies und Bernstein Research zeigen sich zurückhaltender und belassen ihre neutralen Einschätzungen. Beide Institute warnen vor anhaltenden Volumenrisiken. Barclays positioniert sich mit einem “Sell”-Rating am pessimistischen Ende des Spektrums.

USA als fragiler Anker

Der US-Markt hat China als größten Einzelmarkt abgelöst – doch die Zahlen relativieren den vermeintlichen Erfolg. Mit einem Wachstum von 0,07 Prozent gegenüber dem Vorjahr stagniert der Absatz auf hohem Niveau. Von dynamischem Wachstum kann keine Rede sein. Gleichzeitig drohen neue Zölle auf europäische Importe, was die Margen direkt belasten würde. Analysten der Citi haben europäische Automobilwerte bereits vorsichtiger eingestuft.

Der Macan, insbesondere die elektrische Variante, führt zwar die Verkaufslisten an. Das Elektromodell Taycan schwächelte jedoch mit zweistelligen Rückgängen.

Bodenbildung oder weitere Verluste?

Die Aktie notiert mit 42 Euro nur knapp über dem 52-Wochen-Tief und weist einen Abstand von 33 Prozent zum Jahreshoch auf. Der RSI von 35,2 signalisiert einen überverkauften Markt.

Im März 2026 stehen die detaillierten Finanzkennzahlen an. Dann wird sich zeigen, wie stark der Volumenrückgang die Profitabilität tatsächlich getroffen hat – und ob Leiters neue Strategie erste Früchte trägt.

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