Porsche AG Aktie: Verunsicherung ohne Ende?

Porsche präsentiert das vollelektrische Cayenne Coupé in China und kämpft mit massiven Absatzrückgängen. Die Quartalszahlen am Mittwoch geben Aufschluss über die Profitabilität.

Die Kernpunkte:
  • Neues E-Coupé mit 1.156 PS
  • China-Absatz bricht um zwei Drittel ein
  • Quartalszahlen am kommenden Mittwoch
  • Aktie unter 100-Tage-Linie gefallen

In Peking feiert Porsche die Premiere des neuen Cayenne Coupé Electric. Der Ort ist bewusst gewählt. China war einst der wichtigste Wachstumsmarkt der Stuttgarter. Heute kämpft die Marke dort mit einem massiven Absatzeinbruch. Das neue E-Modell soll gegensteuern.

Bis zu 1.156 PS und mehr Reichweite

Das neue Cayenne Coupé Electric leistet in der Spitze 1.156 PS. Eine verbesserte Aerodynamik steigert die Reichweite spürbar. Die neue Batteriearchitektur ermöglicht zudem schnelles Laden mit 400 Kilowatt.

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Das Coupé ist strategisch wichtig. Diese Karosserieform macht mittlerweile 40 Prozent aller Cayenne-Verkäufe aus. Porsche will das elektrische Modell noch weit nach 2030 parallel zu den Verbrennern anbieten. Die Auslieferungen starten im Spätsommer.

Harter Preiskampf in China

Die Messe markiert 25 Jahre Porsche in China. Indes bleibt der Markt eine gewaltige Herausforderung. Das Luxussegment steht unter Druck. Ein intensiver Preiskampf bei Elektroautos belastet das Geschäft.

Die Folge: ein drastischer Volumenverlust. Im ersten Quartal 2021 lieferte Porsche in China noch rund 22.000 Fahrzeuge aus. Seitdem hat das Unternehmen fast zwei Drittel dieses Absatzes eingebüßt.

Schwache Auslieferungen belasten die Aktie

Dieser Trend spiegelt sich im Kurs wider. Am Freitag schloss das Papier bei 41,39 Euro. Seit Jahresbeginn summiert sich das Minus auf knapp 13 Prozent. Die Aktie notiert aktuell unter der wichtigen 100-Tage-Linie.

Am kommenden Mittwoch präsentiert Finanzchef Jochen Breckner die Quartalszahlen. Der Hintergrund ist trüb. Weltweit sanken die Auslieferungen im ersten Quartal um 15 Prozent auf knapp 61.000 Fahrzeuge.

Das Management nennt konkrete Gründe für den Rückgang. Das Produktionsende des 718 Verbrenners und gestrichene Steuervorteile in den USA bremsen den Absatz. Für das laufende Gesamtjahr peilt Porsche eine operative Umsatzrendite von 5,5 bis 7,5 Prozent an.

Am 29. April müssen die Stuttgarter nun beweisen, wie gut sie die schwächeren Volumina abfedern. Ein Ausblick auf die Profitabilität im weiteren Jahresverlauf steht dabei im Zentrum. Die Hauptversammlung folgt am 23. Juni.

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