Porsche AG Aktie: Wettbewerbsstrategie analysiert

Porsche verzeichnet 2025 einen Absatzrückgang von 10 Prozent, angetrieben durch Nachfrageschwäche in China und Angebotsengpässe. Die Elektrifizierungsquote steigt jedoch deutlich an.

Die Kernpunkte:
  • Weltweiter Absatzrückgang um zehn Prozent
  • Starke Nachfrageeinbußen auf dem chinesischen Markt
  • Elektrifizierungsquote steigt auf über 34 Prozent
  • Aktienkurs notiert deutlich unter Jahreshoch

Nach mehreren starken Jahren muss Porsche beim Absatz einen Gang zurückschalten. Die Auslieferungen gingen 2025 spürbar zurück – ausgerechnet China zieht besonders stark nach unten. Gleichzeitig steigt die Elektrifizierungsquote deutlich. Was sagt dieser Mix über die Lage des Sportwagenbauers aus?

Rückgang – und die Gründe dahinter

Porsche hat Mitte Januar die weltweiten Auslieferungen für 2025 gemeldet: 279.449 Fahrzeuge, das sind 10% weniger als im Vorjahr (310.718). Als Treiber nennt das Unternehmen vor allem drei Punkte: Angebotsengpässe bei Verbrennervarianten von 718 und Macan, schwächere Premium-Nachfrage in China sowie eine wertorientierte Angebotssteuerung.

Unterm Strich: Nicht nur die Nachfrage spielt eine Rolle, sondern auch das, was Porsche liefern konnte und liefern wollte.

Wichtig für die Einordnung an der Börse: Die Porsche-Aktie steht seit Monaten unter Druck. In den vergangenen 30 Tagen ging es um 12,40% nach unten, auf 41,06 € Schlusskurs am Montag.

Regionen: Nordamerika stabil, China bremst

Der Blick auf die Regionen zeigt ein klares Gefälle. Nordamerika bleibt der wichtigste Markt und hielt sich nahezu auf Vorjahresniveau. China hingegen fällt als Wachstumsanker spürbar aus.

Die wichtigsten Fakten im Überblick:
Weltweite Auslieferungen 2025: 279.449 Fahrzeuge (-10%)
Nordamerika: 86.229 (größter Markt, etwa stabil)
China: 41.938 (-26%)
Deutschland: 29.968 (-16%)
Europa ohne Deutschland: 66.340 (-13%)

Gerade der Rückgang in China wiegt schwer, weil der Markt in den letzten Jahren oft als Stimmungstest für Premiumhersteller galt.

Elektrifizierung als Lichtblick – und Modellmix bleibt stark

Trotz weniger Auslieferungen steigt die Elektrifizierungsquote: 34,4% der ausgelieferten Fahrzeuge waren elektrifiziert, 22,2% davon vollelektrisch und 12,1% Plug-in-Hybride. In Europa lieferte Porsche erstmals mehr elektrifizierte Fahrzeuge als reine Verbrenner aus.

Auch im Modellmix gibt es positive Signale:
Macan bleibt Bestseller mit 84.328 Auslieferungen.
– Der 911 setzte mit 51.583 Fahrzeugen einen neuen Bestwert.

Am Aktienmarkt passt dieses Bild zur technischen Lage: Mit einem RSI von 35,2 wirkt die Aktie angeschlagen, aber nicht völlig ausgereizt. Zudem notiert sie rund 31,6% unter dem 52‑Wochen‑Hoch und nur knapp über dem 52‑Wochen‑Tief.

Zum nächsten Fixpunkt dürfte es am 11. März 2026 werden: Dann legt Porsche den Jahresfinanzbericht für 2025 vor. Am 29. April 2026 folgen die Zahlen für Q1 2026 – dort wird sich zeigen, ob sich Lieferlage und Nachfrage in den Schlüsselregionen bereits stabilisieren.

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